Von KENDRA STENZEL, 10.02.06, 08:11h
Wenn es im Zoo beim Elefanten-Baby schon keine Neuigkeiten gibt, nutzt Zoodirektor Gunther Nogge die Gelegenheit, die Dickhäuter anderweitig ins Gespräch zu bringen. „Elefanten in vergangener Zeit“ lautet der Titel einer Mini-Ausstellung, die ab sofort im Elefantenhaus zu sehen ist. 14 Elefanten-Modelle, die vor 50 Jahren im Rahmen einer Examensarbeit am Zoologischen Institut entstanden, veranschaulichen fortan die Geschichte der grauen Riesen vom Eozän bis heute. Drei Schautafeln klären über „die Stammesgeschichte der Rüsseltiere“, „Elefant und Mensch“ und das „Wundertier im Rheinland“ auf.
Welches Bild hatten Menschen früher von den Dickhäutern? Woher kamen die ersten Elefanten in Köln und warum sind die Tiere heute regelrecht „arbeitslos“? Zahlreiche Fragen rund um die Entwicklung der Elefanten werden zukünftig auf einen Blick beantwortet. Auch die Zoo-Schule wird die Ausstellung in ihr Programm mit einbeziehen. Instituts-Mitarbeiter Hans Engländer hatte nach Fertigstellung des Elefantenhauses das Angebot unterbreitet, die Gips-Figuren dem Zoo als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen. Da hat Nogge gleich zugeschlagen. Einzige Auflage: „Sollten die Modelle zu Studienzwecken benötigt werden, müssen sie umgehend ins Institut gebracht werden. Anders als die Leihgaben lässt der echte Elefantennachwuchs weiter auf sich warten. „Im März sollte es mit dem Elefanten-Baby wirklich so weit sein. Noch länger geht ja kaum.“
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