Von Helmut Frangenberg, 29.03.06, 06:45h
Die Argumente für ein modernes Tagungshaus an einem geradezu idealen Platz sind gut: Wer Wirtschaft fördern will, muss in Strukturen und neue Angebote investieren. Doch es gibt Schmerzgrenzen. Es muss klar sein, welche städtischen Einnahmen durch wirtschaftliche Effekte und Steuereinnahmen den kommunalen Subventionen gegenüber stehen. In Zeiten von Haushaltsnot und schmerzlicher Sparpolitik gibt es nichts zu verschenken. Außerdem muss geprüft werden, welche Folgen ein Kongresszentrum für andere Anbieter wie die Kölnarena oder das neue Expo-Center im Agnesviertel hat, die heute schon mit Tagungen und Firmenveranstaltungen Geld verdienen.
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