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Daumen hoch für Mucher Heufresser

Von PETRA RÖMER-WESTARP, 07.04.06, 07:12h

Much - Much Marketing stellt ein neues Markenzeichen vor. Die Inspiration für die kunterbunte Logo-Figur, die nun im Rathaus präsentiert wurde, haben Kinder bei einem Malwettbewerb geliefert.

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Kleine Power, große Power: das fröhliche Mucher Maskottchen wurde inspiriert von Kindern.
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Kleine Power, große Power: das fröhliche Mucher Maskottchen wurde inspiriert von Kindern.
Die Inspiration für die kunterbunte Logo-Figurhaben Kinder bei einem Malwettbewerb geliefert.

Much - „Das Thema »Mucher Heufresser« hat noch große Entwicklungsmöglichkeiten“, ist Karl-Werner Schmitz, Vorsitzender von Much Marketing, sich sicher. Der Legende nach sollen die Mucher so fromm gewesen sein, dass sie auf Geheiß des Pfarrers sogar Heuhalme verspeisten. Die Anekdote trug den Muchern bei den Nachbargemeinden den ein wenig spöttischen Beinamen „Heufresser“ ein. Bei Much Marketing hat man aber erkannt, dass der Spitzname zur Vermarktung taugt. Denn er komme nur in Verbindung mit Much vor, so Schmitz. Die Mucher wollen ihn darum zum Markenzeichen ausbauen.

Ein erster Schritt auf diesem Weg ist die Logo-Figur des Heufressers, die nun im Rathaus präsentiert wurde: Als optimistischen Kraftprotz mit hochgerecktem Daumen hat die Mucher Werbeagentur Karl Clarenbach den Heufresser modelliert. Ein gelbes Blümchen schmückt die grünen Halme, die dem blonden Männlein keck im Mundwinkel stecken.

Inspirieren ließ sich Clarenbach von den Entwürfen zahlreicher Mucher Schulkinder, die sich an einem Malwettbewerb zum Thema beteiligten. Im Rathausfoyer wurden die Einsendungen bei der Logo-Präsentation gezeigt. Auch die Kinder stellen sich den Heufresser meistens männlich vor und von robustem Aussehen mit Bergen von Heu, die er sich genüsslich in den Mund stopft. Den ersten Preis in der Kategorie der Sechs- bis Zehnjährigen heimste Lena Rossbach (8) ein, die den Heufresser als Heu mampfenden roten Kirchturm mit menschlichen Gesichtszügen gemalt hat.

Bekanntmachen sollen das neue Maskottchen vor allem die „Heufresser-Wettkämpfe“, die am 28. Mai erstmalig ausgetragen werden. Im Mittelpunkt steht hier ein Heuwagenrennen auf den Straßen des bergischen Ortes. Zwölf Teams zimmern schon fleißig an den Fahrzeugen, die 1,40 mal zwei Meter messen dürfen und von bis zu fünf Personen gezogen oder geschoben werden sollen.

Much Marketing hofft, die Wettkämpfe langfristig als Frühjahrs-Event über die Grenzen der Gemeinde hinaus zu etablieren. Bürgermeister Alfred Haas und Karl Werner Schmitz dachten bei der Logopräsentation aber bereits über weitere Möglichkeiten nach, das neue Markenzeichen in den Bereichen Wellness und Gastronomie zu verankern.

Haas schwebt eine Verbindung zum frisch gegründeten Kneippverein vor, denn auch beim Kneippen würden Heusäckchen zur Entspannung und Heilung eingesetzt. Schmitz kann sich einen Heuschnaps vorstellen oder Gerichte, bei deren Zubereitung Heu und Wiesenkräuter eine Rolle spielen.



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