Von REINER ZÜLL, 12.04.06, 07:15h
Kommern - Nach dem langen Winter herrscht seit Tagen im Kommerner Hochwildpark frühlingshafte Aufbruchstimmung: Überall, wohin man sieht, präsentiert sich der Tiernachwuchs, der sich im März und April zigfach eingestellt hat.
Jede Menge kleine Frischlinge, Ziegen und Kaninchen tummeln sich im Park, aber auch Großtiere wie Esel oder Auerochsen haben Junge bekommen.
80 Hektar groß
Bei Familie Elch wird der Nachwuchs für Ende Mai erwartet. „Zwei Elchkühe sind tragend“, berichtet Johann Klinkhammer, der seit 1981 Chef im Kommerner Wildpark ist. Schon seit Jahren zählen die Elche zu den Besonderheiten der 80 Hektar großen Anlage.
Mitleid hat Johann Klinkhammer derzeit mit dem Geflügel, das wegen der drohenden Hühnerpest im Stall bleiben muss. Der Park-Chef: „Besonders Pfauen, Enten und Gänse leiden, weil sie kaum Bewegung haben.“ Wegen der Einstallungspflicht müssen die Besucher derzeit im Kommerner Wildpark auf den Anblick der freilaufenden, balzenden und Rad schlagenden Pfauen verzichten.
Im Bergziegengehege ist der vielfache Nachwuchs von Massenvater „Ole“ zu bestaunen. Er führt als „Platzbock“ im Ziegengehege die absolute Herrschaft und lässt keinen anderen an die Ziegen ran. „Alle Jungtiere sind von ihm“, weiß Johann Klinkhammer über den Weiberhelden „Ole“ zu berichten.
Star im Kleintiergehege direkt hinter dem Eingang zum Park ist ein kleiner Esel, für den Johann Klinkhammer noch einen Namen sucht und der Ostern getauft werden soll. Erst drei Wochen alt ist ein Auerochsen-Stierkalb, das sich mit seinen Eltern im Mohrenkopfwald im südlichen Parkbereich bester Gesundheit erfreut. Das flauschige Etwas hat derzeit noch ein braunes Fell, das erst nach einem Jahr schwarz wird.
Das Kommando im riesigen Damwildgehege führt „Heino“, der weiße Hirsch. Er ist der einzige Weißhaarige im Rudel, aber keinesfalls ein Albino, wie Park-Chef Klinkhammer erklärt. Heinos Nachwuchs wird für Mitte Juni erwartet. Bis dahin werden die tragenden Hirschkühe im Rotwild-Rudel ihre Kälber bereits gesetzt haben.
Bei Familie Mufflon hat sich der Nachwuchs in den letzten Tagen eingestellt. Fotografen haben aber größte Schwierigkeiten, die Winzlinge vor die Linse zu bekommen, weil die Tiere außerordentlich scheu sind. Weniger Kontaktschwierigkeiten haben da Mutter und Vater Steinbock, die ihren Jährling ganz stolz vorzeigen - und das aus nächster Nähe.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Podolski bitter enttäuscht vom FC
Popstar Whitney Houston ist tot
Sexsüchtige ruinieren ihr Leben
![]() |
Mahjongg Fortuna » 2337 Spieler |
![]() |
Zuma » 1507 Spieler |
![]() |
Bookworm » 1263 Spieler |
![]() |
Bubble Shooter » 1034 Spieler |
![]() |
Bejeweled 2 » 956 Spieler |