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Über Bedburg in die Welt der Profimusiker

Von SABINE ULBRICH, 04.05.06, 07:13h

Bedburg - Im Rahmen der Reihe „Kunst in der Kirche“ gastierten Theresia und Katharina Weimer in der Friedenskirche und ließen musikversunken ihre Gitarren klingen.

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Theresia (r.) und Katharina Weimer
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Theresia (r.) und Katharina Weimer
Im Rahmen der Reihe „Kunst in der Kirche“ gastierten Theresia und Katharina Weimer in der Friedenskirche.

Bedburg - Ganz in ihre Musik versunken, sorgten die Geschwister in der Bedburger Friedenskirche bei ihren Zuhörern für vollkommene Entspannung. Mit ihrem Repertoire, das von Johann Sebastian Bach bis zu Paulo Bellinati reichte, begeisterten sie die Zuhörer. Erst 21 und 19 Jahre alt sind die beiden jungen Frauen, die seit ihrem achten Lebensjahr klassische Gitarre spielen. Im Rahmen der Reihe „Kunst in der Kirche“ waren die Erkratherinnen nach Bedburg in die Friedenskirche gekommen.

Durch die musikalische Früherziehung an der Musikschule Erkrath lernten die Schwestern die Gitarre kennen und lieben. „Uns macht das Spielen großen Spaß, auch, weil wir als Duo auftreten können“, sagte Theresia. Dass die Geschwister nicht nur gut, sondern auch erfolgreich spielen, beweisen Teilnahmen an nationalen und internationalen Wettbewerben. Beide Frauen möchten die Musik zu ihrem Beruf machen, Katharina plant, nach dem Abitur Musik zu studieren, Theresia ist bereits seit zwei Jahren dabei. Nach Bedburg kamen die zwei dank ihres Patenonkels, der sich in der evangelischen Gemeinde engagiert.

Die meiste Zeit frei und nicht vom Blatt, spielten die beiden wechselnd als Duo und Solisten. Die Musikauswahl wirkte zwar etwas willkürlich, doch harmonierten die Stücke aus den unterschiedlichen Epochen gut. Die anspruchsvollen Gitarrenkompositionen spielten beide mit einer Leichtigkeit, die ihre Liebe zur Musik spüren ließ. Katharina Weimer interpretierte Bachs Präludium voller Hingabe, während Theresia im ersten Satz von Joaquín Turinas Sonata die Spannung suchte - und fand. Besonders aber als Duo fesselten die jungen Erkratherinnen, weil sie zum Beispiel Enrique Granados' Valses poeticos nicht nur technisch perfekt meisterten, sondern durch eine besondere Harmonie untereinander emotional bewegten.



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