Erstellt 05.05.06, 08:45h, aktualisiert 05.05.06, 08:47h
Sie ermutigt Eltern, ihren Babys regelmäßig in den Mund zu gucken und mit dem Finger zu tasten. So gewöhnt sich der Säugling an Mundpflege. Gleichzeitig können die Eltern die Zahnentwicklung ihres Sprösslings gut verfolgen. Sobald der erste Milchzahn da ist, heißt es: regelmäßig putzen - und zwar mit der Zahnbürste.
Kinderzahnbürsten gibt es in unterschiedlichen Größen für verschiedene Altersstufen. Zahnpasten mit Himbeeraromen sind zwar beliebt, verleiten aber dazu, mehr Pasta zu verwenden, als notwendig und sinnvoll ist. „Der Fluoridgehalt sollte maximal 500 ppm betragen - deutlich weniger als in Erwachsenenzahnpasta also“, erklärt Zahnärztin Thumeyer. „Bis zum Schuleintritt können Kinder noch nicht kontrolliert Speichel und Zahncreme im Mund sammeln und dann ausspucken. Sie verschlucken viel Pasta.“ Deshalb sollte vorsichtig dosiert werden. „Ein Kind kann nur so gut Zähne putzen wie es malen kann“, sagt Thumeyer. Bis zur Einschulung sollten Eltern jedes Zähneputzen kontrollieren und gründlich nachputzen.
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