Erstellt 03.05.06, 12:56h, aktualisiert 03.05.06, 17:06h
«Mit der Darstellung unterschiedlichster Charaktere hat sie sich in die Herzen eines Millionenpublikums gespielt.» Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) wird die «Blauen Panther» am 19. Mai bei einer Gala im Prinzregententheater verleihen.
Felicitas Woll erhält den erstmals vergebenen und mit 10 000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis. Mit ihrer Rolle als Krankenschwester Anna in dem zweiteiligen Fernsehfilm «Dresden» habe sie auf sensible Weise das Schicksal der jungen Kriegsgeneration symbolisiert, begründete die Jury die Auszeichnung. «Mit ihrem großen Talent, ihrer Natürlichkeit und schauspielerischen Intensität hat sie der Figur Wärme und Eindringlichkeit gegeben, die als Hoffnung im Bombenhagel bestehen bleibt.» Von Woll seien auch künftig große schauspielerische Leistungen zu erwarten.
Für weitere «Blaue Panther» schlug die Jury in der Kategorie Serien Maria Furtwängler («Tatort»), Mariele Millowitsch («Die Familienanwältin»), Jutta Speidel («Um Himmels Willen»), Henry Hübchen und Uwe Steimle («Polizeiruf 110»), Dominic Raacke und Boris Aljinovic («Tatort») sowie Fritz Wepper («Um Himmels Willen») vor. In den Sparten Fernsehspiele, Fernsehfilme und Mehrteiler wurden Suzanne von Borsody («Der zweite Blick» und «Eine Liebe in Königsberg»), Juliane Köhler («In Sachen Kaminski»), Heike Makatsch («Margarete Steiff»), Michael Brandner («Tatort Schneetreiben»), Matthias Brandt («In Sachen Kaminski») und Jan Fedder («Der Mann im Strom) nominiert. Der Bayerische Fernsehpreis wird seit 1989 vergeben und ist in diesem Jahr mit 130 000 Euro dotiert. (dpa)
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