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Millionen für Nilpferde

Erstellt 30.06.06, 06:45h

Der Zoo plant eine neue, großartige Attraktion. Mit einer Savannenlandschaft mit Krokodilen und Nilpferden zum 150. Geburtstag wird er seinem guten Ruf alle Ehre machen, sich ständig weiterzuentwickeln.

Der Zoo plant eine neue, großartige Attraktion. Mit einer Savannenlandschaft mit Krokodilen und Nilpferden zum 150. Geburtstag wird er seinem guten Ruf alle Ehre machen, sich ständig weiterzuentwickeln. So werden nicht nur Tiere auf eine neue Art und Weise gezeigt, sondern auch viele neue Besucher angelockt.

Das Projekt ist vorbildlich, aber auch sehr ehrgeizig, denn zehn Millionen Euro sind kein Pappenstiel. Der Zoo ist weiterhin von städtischen Zuschüssen abhängig und deshalb verpflichtet, in Zeiten leerer Kassen, sorgsam hauszuhalten und möglichst alles zu tun, um mit immer weniger Steuergeld auszukommen. Gleichzeitig kann er nicht unbegrenzt die Eintrittspreise erhöhen. Ein schwieriger Balanceakt.

Die Finanzierung sei gesichert, sagt der Zoochef, der auf Spenden und Förderverein verweist. Doch das hat auch beim Elefantenhaus nicht gereicht. Ein Kredit über acht Millionen Euro wird über Jahre abbezahlt. Zoobesucher und Stadt zahlen mit. Die Freude über den tollen Elefantenpark und die Vorfreude auf „Afrika in Köln“ darf nicht den Blick auf die nüchternen Zahlen trüben. Ziel des Zoos kann nicht nur sein, immer neue Attraktionen zu bauen. Genauso wichtig ist das Ziel, mit immer weniger Betriebskostenzuschüssen auszukommen.



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