Erstellt 18.06.06, 14:32h, aktualisiert 18.06.06, 14:34h
Gerade bei einem jugendlich orientierten Programm wie Eins Live finde "die karikierende und humoristische Ansprache Prominenter aus Sport und Politik hohe positive Resonanz", zitierte der WDR aus einem Antwortschreiben der WDR-Juristen an den Anwalt des Fußballstars. Dabei befinde sich Podolski "in prominenter Gesellschaft mit Angela Merkel, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder oder Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die der Hörfunksatire durchaus ihre popularitätssteigernde Wirkung abnehmen und souverän damit umgehen".
Comedy sei ein gängiges und anerkanntes Stilmittel in den Programmen des WDR, hieß es in der Stellungnahme des Senders weiter. Diese Sendeformen hätten selbstverständlich nicht den Zweck, die persiflierten Personen zu verunglimpfen, sie herabzusetzen oder ihre Persönlichkeitsrechte zu verletzen. "Der WDR lässt sich seine journalistische Arbeit nicht einschränken und wird die Eins Live Comedy über Lukas Podolski fortsetzen", sagte WDR-Hörfunkdirektorin Monika Piel.
(dpa)
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