Schriftgröße

Keine Spur von Kunst-Vandalen

Erstellt 22.06.06, 11:45h

Eine Woche nach der Zerstörung einer Skulptur des Künstlers Markus Lüpertz in Bamberg tappt die Polizei bei der Tätersuche weiter im Dunkeln. "Wir haben keine heiße Spur", sagte ein Sprecher.

'Chillida'
Bild vergrößern
Die beschädigte Lüpertz-Skulptur „Chillida“.
'Chillida'
Bild verkleinern
Die beschädigte Lüpertz-Skulptur „Chillida“.
Bamberg - Eine Woche nach der Zerstörung einer Skulptur des Künstlers Markus Lüpertz in Bamberg tappt die Polizei bei der Tätersuche weiter im Dunkeln. «Wir haben keine heiße Spur», sagte Polizeisprecher Günter Pelzel.

Unbekannte hatten Mitte Juni die in der Bamberger Altstadt aufgestellte Skulptur «Kopf Chillida» umgestoßen. Die Tat ist nach Polizeiermittlungen zwischen 1.00 Uhr und 1.45 Uhr morgens verübt worden.

Die Polizei geht wegen des Gewichts der Skulptur von mindestens zwei Tätern aus. Das Kunstwerk wog zusammen mit dem Sockel, auf dem es stand, fast eine Tonne. Der entstandene Sachschaden an der Skulptur wurde auf 140 000 Euro beziffert. Trotz dieses Vorfalls werde die bis zum 6. August geplante Großplastiken-Ausstellung von Markus Lüpertz fortgesetzt, teilte das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia mit. Lüpertz selbst hatte sich zur Zerstörung des «Kopfes Chillida» bislang nicht geäußert. (dpa)



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

Anzeige


WAS.WANN.WO.


Bildergalerien


Kölner Stadt-Anzeiger auf dem iPad


Studio DuMont


Video


Kolumne


Extra


Stadtmenschen Community


Extra


Die andere Meinung


ksta shop


Links


Dienste