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Stones rollen mit 126 Lkws an

Von JÖRK BÖHNK UND TOBIAS MORCHNER, 19.07.06, 07:15h

Wer Mick Jagger hautnah erleben möchte, muss tief in die Tasche greifen. 450 Euro kostet ein Platz direkt auf der Hauptbühne. Die Rockstars haben 70 Zimmer und alle Suiten im Hyatt gebucht.

Bild: Knieps
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Am ersten Tag der Aufbauarbeiten ist im Kölner Stadion noch nicht viel von der riesigen Bühne der Rolling Stones zu sehen.
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Am ersten Tag der Aufbauarbeiten ist im Kölner Stadion noch nicht viel von der riesigen Bühne der Rolling Stones zu sehen.

Im Rhein-Energie-Stadion wird seit Dienstag schon wieder kräftig gearbeitet. Die Rolling Stones machen am Sonntag auf ihrer „A bigger Bang“-Tournee Station in Köln, und weil sich die Herren Jagger, Richards, Wood und Watts nicht mit einer gewöhnlichen Bühne zufrieden geben, beginnen die Aufbauarbeiten immer fünf Tage vor dem Konzert beginnen.

103 Meter breit, 50 Meter tief und 47 Meter hoch - das sind die Ausmaße des Stones-Spektakels 2006. Die Bühne, die aussieht, wie ein riesiges Parkhaus mit überdimensionierten Auffahrtswegen, wiegt 300 Tonnen und wird mit 126 Lkws durch die Land gefahren. 67 Kilometer Kabel versorgen die Stahlkonstruktion mit Strom. 295 Helfer sind insgesamt nötig, um das Monstrum aufzubauen. Das Schlagzeug kann hydraulisch von der großen Hauptbühne an der Südseite abgekoppelt und auf einem Steg etwa 50 Meter nach vorne in die Stadionmitte gefahren werden. Das dauert etwa drei Minuten. So entsteht eine zweite, kleinere Bühne, die es den Fans ermöglicht, ihren Stars ein paar Songs lang noch näher zu sein.

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Einige Anhänger können die Show direkt von der Hauptbühne aus verfolgen. 200 Stehplätze sind in das Bühnenbild integriert. Diese On-Stage-Karten kosten 450 Euro und waren am Dienstag ebenso noch im Internet bei der Agentur „Eventim“ zu haben wie reguläre Innenraumtickets für 96,50 Euro und Tribünenkarten für 161,50 Euro. Die Rockstars werden bereits am Samstag von ihrem Konzert am Freitagabend aus Berlin nach Köln kommen und im Hyatt in Deutz ihr Quartier beziehen. „Sie haben etwa 70 Zimmer bei uns gebucht, darunter alle Suiten. Extrawünsche haben sie bisher nicht angemeldet“, sagt Hyatt-Verkaufsdirektor Alexander Schneider.

Kurzfristig sind auch noch Karten für die beiden Konzerte von Robbie Williams am 8. und 9. August auf der Jahnwiese zu haben. „Einige wenige Tickets aller Kategorien liegen für beide Shows in Köln an der Abendkasse bereit. Damit wollen wir den Schwarzmarkthändlern etwas das Geschäft verderben“, so eine Sprecherin des Concert Teams Düsseldorf. In Hamburg ist dieses Konzept bereits aufgegangen. Weil dort für auch kurzfristig noch Robbie-Tickets zu haben waren, sackten die Schwarzmarktpreise in den Keller. Teilweise wechselten die Tickets für 20 Euro den Besitzer.



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