Von JÜRGEN OEHLER, 07.11.06, 09:39h, aktualisiert 07.11.06, 18:58h
Was ist neu?
Schon seit Mai 2006 können Besucher von KSTA-Online bei „ksta-tv“ Videos zu Ereignissen aus aller Welt in den Bereichen Politik, Sport, Unterhaltung und Kultur sehen. Erstellt wird das Programm in Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma „Zoomin“, die auf Material der Nachrichtenagentur AP zurückgreift. Neu hinzu kommt die TV-Berichterstattung mit lokalen und regionalen Nachrichtenvideos, die vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ selbst produziert werden. Dafür hat „ksta-tv“ ab Mittwoch auch eine neue Web-Adresse: www.ksta.tv
Was bietet das neue ksta-tv?
Das Herzstück des neuen „ksta-tv“ ist „rheinblick“ - eine moderierte Nachrichtensendung, die über lokale und regionale Ereignisse berichtet. Aktuelle Videos oder Fotos, das regionale Wetter und Termin-Tipps für Kurzentschlossene werden von Montag bis Freitag ab 16 Uhr ins Netz gestellt. Die Dauer der Nachrichtensendung beträgt rund vier Minuten.
Drei weitere eigene Formate komplettieren das Programm:
„Chris on Tour“ - Christoph Hoffmann stellt interessante Menschen und außergewöhnliche Orte in Köln vor. Seine Videos werden immer donnerstags ab zehn Uhr ins Netz gestellt.
„Was denkt Köln?“ - Julia Lutz und Esther Bolduan befragen Kölner zu aktuellen Themen (immer dienstags ab zehn Uhr).
„Rund um den FC“ - Nachrichten, Berichte, Interviews und Ausschnitte aus Pressekonferenzen liefern Informationen aus erster Hand für die Fans des 1. FC Köln (immer freitags ab zehn Uhr).
Wer macht ksta-tv?
Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat eine eigene Redaktion für das Internetfernsehen gegründet, die aus Diplom- und Online-Journalisten besteht. Sie stellen die Videos und Sendungen selbständig her - unterstützt von der Zeitungs- und der Online-Redaktion.
Was ist der Vorteil von ksta-tv?
Die Nachrichtensendungen und die weiteren Videoformate sind, wenn sie ins Netz gestellt wurden, jederzeit abrufbar. Nutzer müssen sich nicht nach Sendeterminen richten. „rheinblick“ liefert schon täglich ab 16 Uhr Nachrichten aus Köln in bewegten Bildern. Außerdem bleiben ältere Nachrichtensendungen archiviert, so dass auch ein „Wochenrückblick“ zur Verfügung steht.
Was wird für das neue ksta-tv benötigt?
Für das Abspielen der Nachrichtenvideos benötigt man lediglich einen „Adobe Macromedia-Flashplayer“, der auf den meisten Computern schon installiert ist. Die Software ist auf der folgenden Seite kostenlos herunterladbar:
Für Redaktionsgeschäftsführer Konstantin Neven DuMont ist ksta-tv ein notwendiger Schritt, um das Verlagshaus für die Zukunft zu rüsten. „In Zeiten der Konvergenz der Medien ist es notwendig, dass wir uns multimedial aufstellen. Das ist eine Investition in die Zukunft. Nach der Print- und Online-Ausgabe des „Kölner Stadt-Anzeiger“ ist es nur konsequent, künftig auch bewegte Bilder anzubieten“, sagt Neven DuMont. „Die Domain www.ksta.de soll für ihre User und unsere Anzeigenkunden noch attraktiver werden.“
Die enge Verzahnung von Zeitung, Online- und TV-Angebot ist für Chefredakteur Franz Sommerfeld eine der Schlüsselfragen für Medien. „Unser Nachrichtenangebot trifft auf Leser, Zuschauer und User gleichermaßen. Die Tageszeitung mit ihrer hohen Glaubwürdigkeit ist hervorragend dafür geeignet, allen Mediennutzern ein Informationsangebot in der jeweils spezifischen Form zu machen.“
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