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„Ein sinnvoller, zeitgemäßer Schritt“

Erstellt 11.01.07, 19:08h, aktualisiert 12.01.07, 12:46h

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ reagiert mit dem Projekt "Newsdesk" auf Zeiten des Umbruchs. Die Grenzen zwischen den Ressorts werden aufgehoben und das Internet erweitert sein Angebot.

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Übersichtlich: Der News Desk bietet Platz für die Redakteure aus verschiedenen Ressorts.
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Übersichtlich: Der News Desk bietet Platz für die Redakteure aus verschiedenen Ressorts.
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Einweihung: Alfred Neven DuMont (l.), Herausgeber des "Kölner Stadt-Anzeiger" mit Redaktionsgeschäftsführer Konstantin Neven DuMont.
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Noch mehr Informationen, ein schärferes Profil und ein aufeinander abgestimmtes multimediales Angebot bietet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ab heute seinen Zeitungslesern und Online-Nutzern. Der Internetauftritt samt Internetfernsehen ksta-tv sowie die gedruckte Zeitung werden ab sofort von einem gemeinsamen Redaktionsteam gesteuert. An dem sogenannten „News Desk“ sitzen Nachrichtenredakteure gemeinsam mit Kollegen aus der Internetredaktion und lenken die einlaufenden Informationen in die verschiedenen Kanäle.

Für Alfred Neven DuMont, Herausgeber des „Kölner Stadt-Anzeiger“, ein sinnvoller, zeitgemäßer Schritt: „Mit dem News Desk heben wir die Grenzen zwischen den Ressorts der Zeitung endgültig auf: Politik, Wirtschaft und Kultur, das Lokale und auch der Sport wachsen zusammen, weil sie gemeinsam Teile der einen Zeitung sind. Das Denken in thematischen Schubladen gehört der Vergangenheit an.“ Dieser Veränderung trage der News Desk ebenso Rechnung wie dem technischen Wandel. Das Internet habe sich neben der gedruckten Zeitung als eigenständiges Angebot etabliert. Die Zeitung von heute und die Zeitung von morgen sieht Alfred Neven DuMont aufs Engste miteinander verbunden. Sie kommen zudem journalistisch aus einer Hand. Dafür sei der neu geschaffene News Desk Symbol und Werkzeug zugleich.

In Zukunft soll ksta.de noch mehr Profil gewinnen. Stärker als bisher werden aktuelle Interviews oder Berichte unmittelbar nach ihrer Fertigstellung online zu lesen sein. So wird ksta.de noch attraktiver. Damit intensiviert der „Kölner Stadt-Anzeiger“ seine seit langem verfolgte Strategie, das Internet als gleichwertigen Informationsweg zu nutzen. „Das Medium Internet bietet eine große Chance, weil wir dort eine neue Leserschaft, aber auch neue Anzeigenmärkte erschließen. Wir wollen unseren Lesern und unseren Anzeigenkunden auf allen heute verfügbaren Vertriebswegen moderne, attraktive Angebote machen“, sagt Redaktionsgeschäftsführer Konstantin Neven DuMont.

Auch das Programm des Internet-Fernsehangebots ksta-tv wird weiter ausgebaut. Neben den täglichen Filmbeiträgen zu aktuellen Ereignissen aus aller Welt und der täglichen Sendung mit regionalen Nachrichten (online zu sehen ab 16 Uhr) werden die politische Berichterstattung durch eigene Auslandskorrespondenten sowie die politische Kommentierung im Netzfernsehen deutlich verstärkt. Das hat direkte Auswirkungen auf die journalistische Arbeit. „Wir erleben Zeiten des Umbruchs. Wer heute und in Zukunft als Journalist Nachrichten bearbeitet, tut dies nicht mehr für das traditionelle Printmedium allein, sondern muss dabei alle Vertriebswege - neben der Zeitung das Online-Portal mit seinem Fernsehangebot - berücksichtigen“, sagt Franz Sommerfeld, Chefredakteur des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das ambitionierte Projekt „News Desk“ ermöglicht neue Formen journalistischer Qualitätsarbeit - und macht den „Kölner Stadt-Anzeiger“ gedruckt und im Internet attraktiver. (ksta)



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