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Einigung auf Sanierungsplan bei „FR“

Erstellt 22.01.07, 21:12h

Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat der "Frankfurter Rundschau" auf einen millionenschweren Sanierungsplan geeinigt. Die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen soll weiter verringert werden.

Zahl der betriebsbedingten Kündigungen soll weiter verringert werden.

Geschäftsführung und Betriebsrat der „Frankfurter Rundschau“ (FR) haben sich am Wochenende auf einen millionenschweren Sanierungsplan geeinigt, der den Abbau weiterer Stellen, durch tarifliche Umgruppierungen und Outsourcing aber auch den Erhalt von Arbeitsplätzen vorsieht. Der Betriebsrat machte entsprechende Zugeständnisse bei der tariflichen Eingruppierung. Das Angebot des Verlages, Beschäftigte über Abfindungen zum freiwilligen Ausscheiden zu bewegen, stoße auf hohes Interesse, erklärte „FR“-Geschäftsführer Karlheinz Kroke gestern. Er gehe daher davon aus, dass die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen „deutlich“ unter 100 liegen werde. Der Betriebsrat rechnet mit bis zu 30 betriebsbedingten Kündigungen. Den größten Personalabbau soll es in der FR-Druckerei geben, aber auch Anzeigenabteilung und Redaktion sind betroffen.

Die „FR“ hatte im September vergangenen Jahres angekündigt, in Verlag und Druckerei nochmals 200 ihrer 750 Stellen streichen zu müssen. Insgesamt will die „FR“ damit die jährlichen Betriebskosten in zweistelliger Millionenhöhe senken, um wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg (MDS) hatte im Juli vergangenen Jahres die Mehrheit an der „FR“ von der SPD-Medienholding DDVG (Hamburg) erworben. Die Zeitung wird ab Sommer 2007 im kleineren Tabloid-Format erscheinen. (KSTA)



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