Erstellt 31.12.06, 14:27h
Der THW Kiel hat zum Rückrundenstart der Handball-Bundesliga der Männer seine Tabellenführung behauptet. Der deutsche Meister setzte sich am Samstag beim TV Großwallstadt 30:25 (13:12) durch und hat nach dem 18. Spieltag 31:5 Zähler auf seinem Konto. Dem Erzrivalen auf den Fersen bleibt die SG Flensburg-Handewitt, die sich gegen die HSG Wetzlar 33:27 (16:13) behauptete und punktgleich mit dem THW wegen des schlechteren Torverhältnisses auf Rang zwei liegt.
Das Verfolger-Duell zwischen dem HSV Hamburg und der HSG Nordhorn entschieden die Hansestädter 34:29 (18:18) für sich. Beide Rivalen lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch mit Toren im Minuten-Takt. Erst in den letzten vier Minuten fiel in der hart umkämpften Partie die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber.
Die klar favorisierten Kieler hatten bei den Unterfranken mehr Mühe als erwartet. Erst dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang entschieden die Gäste die über weite Strecken hart umkämpfte Partie für sich. Auf Seiten der Kieler war einmal mehr Torhüter Thierry Omeyer ein Garant für den Erfolg, zudem waren Nikola Karabatic (8) und Kim Andersson (7) besonders treffsicher. Die Großwallstädter konnten beim Stand von 25:27 (58.) noch auf eine Überraschung hoffen, aber Kiel behielt die Nerven.
Auch Flensburg tat sich in seiner Favoritenrolle zunächst schwer. Der Tabellenvorletzte, bei dem Gregor Werum und Vlatko Mitkov "Rot" sahen, hielt lange überraschend mit. Nach der Pause erhöhten die Hausherren dann das Tempo und Wetzlar konnte nicht mehr folgen.
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