Von KERSTIN FOHRN, 04.03.07, 20:38h
Organisiert wurde die Demonstration vom Bündnis „Schüler gegen Rechts“, das sich eigens dafür gegründet hatte. Auslöser für die Aktion war die Schülerzeitung „Objekt“ von der rechtsgerichteten Organisation „Pro Köln“, über die die Schüler sich geärgert hatten. „Pro Köln versucht zwischen den Zeilen, uns von rechtem Gedankengut zu überzeugen“, sagte Daniel Bär von „Schüler gegen Rechts“. Außerdem sei die Behauptung von „Pro Köln“, die Zeitung sei von den Schülern gern angenommen worden, schlichtweg falsch.
Für die Sicherheit während der Demonstration sorgte die Polizei. „Wir rechnen nicht mit Störungen, aber wir sind darauf vorbereitet“, sagte Einsatzleiter Udo Behrendes. Die Polizei musste nicht eingreifen, bis zum Ende auf dem Heumarkt verlief der Protestmarsch friedlich. Das Bündnis „Schüler gegen Rechts“ ist, so Bär, mit seiner ersten Demo sehr zufrieden. Nun werden weitere Projekte geplant, um die Stimmen gegen Rassismus zu erheben.
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