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Streit um Telekom eskaliert

Erstellt 17.04.07, 22:43h

Einen Kompromissvorschlag des Managements über die umstrittene Auslagerung von 50 000 Stellen in Service-Gesellschaften lehnte Verdi am Dienstag strikt ab. Die Gewerkschaft befürchtet massive Gehaltseinbußen.

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Die Zeichen bei der Telekom stehen auf Sturm.
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Die Zeichen bei der Telekom stehen auf Sturm.
50 000 Stellen sollen ausgelagert werden, für die Mitarbeiter bedeutet das auch Gehaltseinbußen.

Bonn - Der Konflikt zwischen der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft Verdi über den größten Stellenumbau seit Privatisierung des Unternehmens eskaliert. Einen Kompromissvorschlag des Managements über die umstrittene Auslagerung von 50 000 Stellen in Service-Gesellschaften lehnte Verdi am Dienstag strikt ab. Damit bahnt sich bei der Deutschen Telekom ein Großkonflikt an. Unterdessen gingen die Arbeitsniederlegungen bei der Telekom am Dienstag weiter.

Telekom-Personalvorstand Karl-Gerhard Eick warnte die Gewerkschaft vor einer Ausweitung der Protestaktionen. Sie „nutzen niemandem, schaden den Kunden und dem Image“. Die Telekom werde sich juristische Schritte vorbehalten, falls die Warnstreiks jetzt flächendeckend ausgeweitet würden. Nach Angaben von Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder könnte die Tarifkommission angesichts der festgefahrenen Situation beim Vorstand eine Urabstimmung über die Durchführung von Streiks beantragen. In den vergangenen Tagen hätten sich insgesamt 30 000 Menschen an den Warnstreiks beteiligt. „Darin drückt sich die Wut und Empörung der Beschäftigten aus. Es geht um tiefe Einschnitte in den Gehältern“, sagte Schröder. Die Telekom will durch die Ausgliederung jährlich 900 Millionen Euro einsparen.

In der Nacht zum Dienstag waren die Verhandlungen ausgesetzt worden. Die Telekom präsentierte dabei einen Lösungsvorschlag, der unter anderem Einkommenssenkungen um 12 Prozent in mehreren Schritten vorsieht.



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