Von ANDREAS ARNOLD, 18.04.07, 07:18h
Gummersbach - Auf dem Steinmüller-Gelände ist in den vergangene Jahren wieder Leben eingekehrt, nachdem die letzten Blaumänner das Industrie-Areal verlassen mussten. Mit einem symbolischen Spatenstich gab Bürgermeister Frank Helmenstein gestern den Startschuss für umfangreiche Bauarbeiten am Nordtor, die dem Entree ein repräsentatives Äußeres geben sollen. „Wenn man sich die Nutzer anschaut, ist es ja schon ein attraktiver Bürostandort“, findet der Beigeordnete Ulrich Stücker.
Für 850 000 Euro werden ab der kommenden Woche 1000 Kubikmeter Erdreich bewegt, 650 Quadratmeter Natursteinpflaster gelegt und 250 Meter Rohre für die neue Entwässerung verlegt. Zur optischen Aufwertung des Nordtores wird das Eisenbahnviadukt beleuchtet, neue Bänke sollen zudem zum Verweilen einladen. Ziel ist, Innenstadt und Steinmüller-Gelände näher zusammenrücken zu lassen. Für Neu- und Umgestaltung hat das Land 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Doch Gummersbach bekommt noch mehr Geld aus Düsseldorf. Für den Abriss alter Steinmüller-Hallen hat das Land gestern weitere drei Millionen zugesichert. Mit dieser Summe liegt Gummersbach bei der Förderung von 289 Projekten im Land NRW an Platz drei hinter Großmaßnahmen in Essen und Duisburg. Und wenn alles so läuft, wie Bürgermeister Frank Helmenstein es sich denkt, werden in diesem Jahr weitere sechs Millionen Fördermittel nach Gummersbach kommen. Mit diesem Geld soll die innerstädtische Umgehung zwischen der Fachhochschule im Süden des Steinmüller-Geländes und dem Busbahnhof im Osten gebaut werden.
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