Erstellt 15.05.07, 06:54h
Pulheim - Dass derzeit herausragende Inline-Skaterhockey-Team der Pulheim Vipers ist das Schülerteam von Trainer Ralf Römer. In der 2. Liga Gruppe B feierte das Team um die Leistungsträger Jannik Römer, Johannes Hertel und Gregor Senk in den ersten fünf Spielen fünf Siege. Dabei konnte sogar der Ausfall von Torjäger Johannes Hertel (Zehenbruch) kompensiert werden. Wichtig ist mir, dass wir demonstrieren, dass Inline-Skaterhockey eine Mannschaftssportart ist. Es ist zwar schön, dass der Einzelne ein Tor erzielt, aber wichtiger ist, dass es ein Treffer für die Mannschaft ist und die Mannschaft am Ende gewinnt, erklärte Ex-Eishockey-Spieler Ralf Römer seine Philosophie, die er gemeinsam mit seinen Assistenten Stephan Durry und Patrick Deck immer wieder einfordert. Unsere Erwartungen an das Schülerteam wurden übertroffen. Wir hätten nicht gedacht, dass die noch recht junge Mannschaft sich so achtbar aus der Affäre ziehen würde, erklärte Jugendwart Anton Deck. Besonders erfreulich ist auch der Zulauf in den anderen Jugendabteilungen. So konnte eine Bambini-Mannschaft, die zunächst nicht zum Spielbetrieb angemeldet wurde, in einigen Freundschaftsspielen ebenfalls ihr Talent zeigen.
Wesentlich schwerer taten sich die Herren sowie die Junioren, die nach einem Jahr Pause wieder zum Spielbetrieb gemeldet wurden. Der Herren als Meister der Landesliga mussten sich in der Regionalliga West gegen sehr starke Konkurrenz behaupten. Im Gegensatz zur vergangenen Regionalliga-Saison, als die Spiele ziemlich deutlich verloren gingen, gestalteten die Spieler um Kapitän Stephan Durry diesmal die Begegnungen sehr offen. Doch am Ende setzte sich zumeist die Routine der anderen Mannschaften gegen die jugendliche Unbekümmertheit der Vipers durch. Rückkehrer Anton Sperle, der zu den auffälligsten Spielern in Reihen der Mannschaft von Trainer Herbert Schrank zählt, ist der einzige, der die 30-Jahre-Marke überstritten hat. Ansonsten liegt das Durchschnittsalter bei unter 20 Jahren. In seiner ersten Saison im Herrenbereich geht Marvin Hundgeburth, zuletzt in der Junioren-Mannschaft des HC Köln-West in der Bundesliga aktiv, wieder für die Vipers auf Torejagd. In den Junioren-Spielern Julian Vester, Patrick Deck, Justin Morrison und Jan Nicolas Durry griffen sogar vier Spieler in den Meisterschaftsbetrieb bei den Herren ein, die erst 16 Jahre alt sind. Wir haben viele Punkte leichtfertig abgegeben, meinte Trainer Herbert Schrank. Torwart Oliver Stein, im letzten Jahr noch die Nummer zwei, erwies sich als großer Rückhalt.
Schwer tat sich auch die Junioren-Mannschaft von Trainer Alexander Seifert. Die Tatsache, dass viele Jugendspieler den Junioren-Kader auffüllen mussten, erwies sich als Handicap. Vor allem körperlich waren viele Teams den Vipers-Junioren überlegen. So setzte es einige deutliche Niederlagen. Aber zuletzt war ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar.
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