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WDR zeigt Sendung in „Second Life”

Erstellt 12.04.07, 14:35h, aktualisiert 12.04.07, 14:45h

Der WDR zeigt als erster Sender im deutschen Fernsehen eine Sendung vorab in der virtuellen Erlebniswelt "Second Life". "Das ist ein Pilotversuch, und wir sind gespannt, wie er angenommen wird", so die WDR-Projektredaktion.

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Das Symbolbild zeigt eine Party-Szene der Internet-Welt "Second Life".
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Das Symbolbild zeigt eine Party-Szene der Internet-Welt "Second Life".
Köln - Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) zeigt als erster Sender im deutschen Fernsehen eine Sendung vorab in der virtuellen Erlebniswelt "Second Life". Einen Tag vor der Ausstrahlung im WDR-Fernsehen werde die zweite Ausgabe der Comedy-Reportage "echt Böhmermann" am 19. April (20.00 Uhr) als Preview in "Second Life" zu sehen sein, teilte der WDR am Donnerstag mit.

Ermöglicht wird dies durch eine Kooperation des WDR mit der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH). Die Fachhochschule hatte im Oktober 2006 in "Second Life" eine virtuelle Dependance eröffnet. Auf diesem "Second Life"-Campus namens "Pixel Expo II" wird die von dem 26-jährigen Jan Böhmermann moderierten Sendung zu sehen sein.

In "Second Life" können Interessierte auch Böhmermann beziehungsweise seinem Avatar am Premierenabend Fragen Stellen oder sich mit dem Avatar Böhmermanns fotografieren lassen, hieß es weiter. "Das ist ein Pilotversuch und wir sind gespannt, wie er angenommen wird", sagte der Leiter der WDR-Projektredaktion, Sebastian Remmel.

Um die Sendung zu sehen oder mit dem Protagonisten virtuell Kontakt aufzunehmen, muss das Programm zunächst herunter geladen werden (secondlife.com). Anschließend findet sich auf einer Seite der RFH eine Anleitung, wie man zum Campus "Pixel Expo II" (multimediablog.net/tutorial) kommt. Eine andere Möglichkeit ist, bei der Suchfunktion auf "Second Life" den Begriff "Rheinische Fachhochschule" einzugeben.

"Second Life" wurde von der amerikanischen Firma Linden Lab entwickelt und ist eine Internet-3D-Simulation einer virtuellen Welt, in der Menschen interagieren, spielen, Handel treiben und miteinander kommunizieren können. Das seit 2003 online verfügbare System hat bereits 5,5 Millionen registrierte Nutzer, allein in den vergangenen zwei Monaten kamen 1,5 Millionen neue Bewohner hinzu.

(ddp)



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