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Das neue Arbeiterparadies auf Erden

Erstellt 01.05.07, 13:14h, aktualisiert 01.05.07, 13:17h

Venezuelas Präsident Chavez will den Mindestlohn in seinem Land um 20 Prozent anheben und die tägliche Arbeitszeit von acht auf sechs Stunden reduzieren. Zudem kündigte der Staatschef den Austritt Venezuelas aus dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank an.

Caracas/Puerto Piritu - Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat den Austritt seines Landes aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank angekündigt. "Wir wollen da nicht dabei sein", sagte der linksgerichtete Staatschef am Montag. Chavez wirft den in Washington ansässigen internationalen Organisationen vor, an der anhaltenden Armut in Lateinamerika schuld zu sein. Ihm schwebt stattdessen die Gründung einer neuen Kreditbank vor, die von Nationen in der Region geleitet wird.

Chavez verkündete zugleich anlässlich des 1. Mais eine Anhebung des Mindestlohns um 20 Prozent. Außerdem strebe er bis 2010 eine Reduzierung der täglichen Arbeitszeit von aktuell acht Stunden auf sechs Stunden an, sagte Chavez vor jubelnden Anhängern. (rtr)



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