Von JOACHIM FRANK, 19.06.07, 20:38h, aktualisiert 04.07.07, 14:27h
Als Reaktion auf dieses Votum forderte Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) die Türkisch-Islamische Union (Ditib) als Bauherrin indirekt auf, über eine Verkleinerung des Baus nachzudenken. Je mehr die Ditib zu einer „verträglichen, wenn auch hochwertigen Lösung“ bereit sei, desto größer werde die Akzeptanz in der Bevölkerung sein. Dagegen hält die Ditib die Größe des geplanten Entwurfs für unbedingt erforderlich. Ziel müsse es sein, „die Skeptiker zu überzeugen“, so Ditib-Justiziar Mehmet Günet. Auch Architekt Paul Böhm hält die geplante Größe des Baus weiterhin für richtig, zeigte sich aber im Grundsatz bereit, seine Pläne zu modifizieren.
Von den 500 Befragten gaben nur 1,7 Prozent an, das Ehrenfelder Moscheebau-Projekt nicht zu kennen, und nur 4,2 Prozent hatten keine Meinung dazu. Das zeigt, wie stark die Debatte die Bevölkerung beschäftigt. Die „Omniquest“-Umfrage fand in der vorigen Woche unter Kölnern ab 18 Jahren statt. (mit pb, adm, fra)
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