Von INA KARABASZ, 24.06.07, 18:00h
Der erste „Spieletreff“ hat zu Beginn des vergangenen Jahres stattgefunden, seither treffen sich acht bis zehn Teilnehmer zu Spielerunde. Die Monatszeitschrift des DHB hat die Initiatorin Ursula Thümmel auf die Idee gebracht: Darin ging es um das Thema „Gedächtnistraining“ - die meisten Mitglieder sind älter als 60. Diesen Aspekt greift die 58-jährige Thümmel auf und bietet nun den Spielenachmittag mit Gehirntraining an. Zum Repertoire gehören etwa Sudoku und eine abgewandelte Form des Klassikers „Stadt, Land, Fluss“: Zu einem Thema werden fünf Oberbegriffe notiert, etwa „Körper und Gesundheit“. Dann gilt es, so schnell wie möglich Begriffe zu finden, die zum Obertitel passen.
Bisher sei das neue Konzept jedoch nur mäßig angenommen worden, klagt Ursula Thümmel. Dies könne auch daran liegen, dass es für manche frustrierend oder peinlich sei, wenn sich während eines Spiels Gedächtnislücken offenbarten, vermutet Thümmel. Auf die regelmäßige Teilnehmerin Ilse Overath (79) trifft dies jedoch nicht zu: „Ich spiele gern und denke gern.“ Auch treibe sie viel Sport: „Aber man kann nicht nur körperlich fit bleiben, man muss auch 'was für den Geist tun.“
Derweil steigt die Stimmung. Es wird gelacht, über die letzte Partie debattiert oder über Neuigkeiten gesprochen. Denn auch Kommunikation ist eine Art Gehirntraining.
Das nächste Treffen „Gesellschaftsspiele und Gehirntraining“ findet am 27. September im Hotel „Regina“ ab 15 Uhr statt.
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