Erstellt 27.05.07, 13:18h
Giordano sagte dazu, er sehe dem Gerichtsverfahren "mit freudiger Erregung" entgegen und sei zuversichtlich, Recht zu bekommen. "Ich habe die Gestapo am eigenen Leibe erfahren, diese Leute hier können mich nicht ängstigen", sagte er. Giordano hatte sich dagegen verwahrt, mit pro Köln in Verbindung gebracht zu werden, nur weil er sich gegen den geplanten Bau einer Zentralmoschee in Köln ausgesprochen habe.
Die SPD-Islambeauftragte und Bundestagsabgeordnete Lale Akgün lud Giordano daraufhin zu einer Diskussion über die Moschee und die Integration von Muslimen ein. "Die öffentliche Diskussion könnten wir in einem Kölner Café abhalten, ruhig in einem türkisch geprägten Viertel der Stadt", schrieb sie. Giordano lehnte dies jedoch am Samstag ab und verwies auf Morddrohungen, die er von radikalen Muslimen erhalten habe: "Ich gestehe, dass mir ein wenig unheimlich wurde, als ich Ihren Vorschlag zur Kenntnis nahm", antwortete er in einem Schreiben. "So leicht möchte ich es meinen potenziellen Killern nun doch nicht machen."
(dpa)
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