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Deutsche kaufen mehr Laptops als PCs

Erstellt 21.06.07, 12:13h, aktualisiert 21.06.07, 16:52h

Nach einer Erhebung des Branchenverbandes Bitkom wird der Absatz von Notebooks auf rund fünf Millionen steigen. Die tragbaren Geräte punkten bei den Kunden mit Multifunktionalität und schickem Design.

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Computerhersteller werden im laufendem Jahr in Deutschland voraussichtlich erstmals mehr tragbare Rechner als herkömmliche Schreibtisch-PCs verkaufen.
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Computerhersteller werden im laufendem Jahr in Deutschland voraussichtlich erstmals mehr tragbare Rechner als herkömmliche Schreibtisch-PCs verkaufen.
München - Computerhersteller werden im laufendem Jahr in Deutschland voraussichtlich erstmals mehr tragbare Rechner als herkömmliche Schreibtisch-PCs verkaufen. Nach einer Erhebung des IT- und Telekommunikationsverbands Bitkom wird ihr Absatz von Notebooks auf rund fünf Millionen Notebooks steigen. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verkaufszahl der sogenannten Desktop-PCs stagniere dagegen bei 4,9 Millionen Stück, teilte der Verband am Donnerstag mit.

"Notebooks bringen heute die gleiche Leistung wie stationäre PCs", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Die tragbaren Geräte punkten bei den Kunden mit Multifunktionalität und schickem Design." Die Bildschirmgrößen der Laptops stiegen. Zudem böten zahlreiche Modelle mit integrierten UMTS-Funktionen neue Möglichkeiten des mobilen Internetzugangs. Käufer, die vor allem an Computerspielen interessiert sind, setzten hingegen weiterhin auf Desktops.

Computerkäufer können nach Bitkom-Einschätzung im laufenden Jahr mit weiter sinkenden Preisen rechnen: Während der Gesamtabsatz um 7,6 Prozent klettere, wachse der Gesamtumsatz der Branche lediglich um 0,4 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro.

Nach Verbandsschätzungen werden im Geschäft mit Privatkunden bereits rund zwei Drittel aller Computer mit dem neuen Microsoft Betriebssystem Windows Vista ausgeliefert. "Dieser Wert wird im Jahresverlauf auf nahezu hundert Prozent ansteigen", hieß es. Im Geschäft mit Firmenkunden betrage der Vista-Anteil noch weniger als zehn Prozent. Ein Wechsel im großen Stil auf das neue Betriebssystem werde bei Geschäftskunden erst für das kommende Jahr erwartet. Grund sei die notwendige Umstellung der Firmen-EDV, die viel Zeit in Anspruch nehme. (rtr)



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