Erstellt 18.07.07, 07:18h
Am Montagabend begruben die Initiatoren um Ina Albowitz und den langjährigen Karstadt-Geschäftsführer Heinz Kreiensiek alle Pläne, das ungeliebte Projekt doch noch stoppen zu können. „Erstens ist die Revision zeitlich kaum noch hinzubekommen, und zweitens ist fraglich, ob es uns gelingen würde, 20 Prozent der erwachsenen Gummersbacher, also mehr als 8000 Personen, zum Urnengang gegen das EKZ mobilisieren zu können“, nennt Kreiensiek zwei wesentliche Gründe für das endgültige Scheitern des Bürgerbegehrens und die Auflösung der Zweckgemeinschaft. Zugleich betonte Kreiensiek, dass die Sorgen um eine verödende Innenstadt in der Kaiserstraße aus seiner Sicht nach wie vor nur zu berechtigt sind.
Und verweist auf die Berichterstattung über die ruinöse Konkurrenz der Einkaufszentren im Kölner Raum. Das Verwaltungsgericht Köln hatte das Bürgerbegehren gegen das EKZ im Mai als unzulässig zurückgewiesen. (mm)
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