Erstellt 12.08.07, 13:23h
Die IHK habe eine solch "exklusive Medienpartnerschaft" jedoch abgelehnt, sagte ihr Sprecher Holger Lunau der Nachrichtenagentur ddp in Berlin. Daraufhin habe Flaskamp damit gedroht, die bereits komplett vorbereitete Veranstaltung aus organisatorischen Gründen abzusagen. Die Berliner IHK wolle sich deswegen nun an das Bundeswirtschaftsministerium wenden.
Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hatte am Wochenende berichtet, das Ministerium biete deutschen Zeitungen über die Agentur Flaskamp öffentliche politische Veranstaltungen und Redaktionsbesuche an und verspreche ihnen dafür "Gegenfinanzierungen" durch "Anzeigen". Dabei könne es sich um Summen von 30 000 bis 40 000 Euro handeln. Für die Ministeriums-Kampagne mache die Agentur den Zeitungen genaue Vorgaben zum Umfang der Berichterstattung und zur Moderation durch den Chefredakteur.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) lässt den Vorgang prüfen. Von ihm sei "ein solches Vorgehen nicht gedeckt", sagte er der "Bild am Sonntag". (ddp)
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