Erstellt 29.08.07, 18:24h
Die Verwaltung soll sich über die weitere Entwicklung der Gentechnik bei den örtlichen Bauern und der Kreisbauernschaft informieren und dem Rat alle zwei Jahre darüber berichten. Damit folgte die Mehrheit weder der Resolution der Initiative Gentechnikfreies Siegtal und der Windecker Imker noch einem Antrag der Sozialdemokraten, nach denen die Verwaltung auch Verbraucher und Geschäftsleute über die Gentechnik informieren sollte. Die organisatorische Unterstützung der Landwirte durch die Verwaltung schätzte die FPD als Geschäft der laufenden Verwaltung ein und erklärte, dafür bedürfe es keines besonderen Beschlusses. Entsprechend deutlich fiel die Kritik der anderen Parteien aus, zumal der Vorsitzende des Umweltausschusses, Ernst Patt (CDU), und sein Fraktionskollege Uwe Fröhling zunächst Einvernehmen signalisiert hatten. Für die SPD bezeichnete Rolf Schmidt den reduzierten Beschluss als weichgespülte Schmalspurvariante einer gentechnikfreien Zone.
Wilfried Häfner (FDP) stufte einen Appell des Rates an Verbraucher und Geschäftsleute, keine gentechnisch veränderten Produkte mehr zu kaufen und zu verkaufen, als Blödsinn ein. (rö)
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