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„Tiefgaragen-Rock“ als Bühnenmagnet

Von BRITTA WONNEMANN, 16.09.07, 20:27h

Bergheim - Die Sieger beim ersten Local-Heroes-Vorentscheid heißen „Married on a parking-lot“. Im Jugendzentrum Bergheim warben Bands um die Gunst von Publikum und Fachjury.

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Die Jungs von „Married on a parking-lot“ konnten sich beim Local-Heroes-Vorauswahlkonzert in Bergheim durchsetzen.
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Die Jungs von „Married on a parking-lot“ konnten sich beim Local-Heroes-Vorauswahlkonzert in Bergheim durchsetzen.
Im Jugendzentrum Bergheim warben Bands um die Gunst von Publikum und Fachjury.

Bergheim - Mit drei Bands startete am Samstagabend der Wettbewerb um den Einzug ins Local-Heroes-Finale. Mit so klangvollen Namen wie „Optimus Prime“, „Gretchen & Punkyfish“ sowie „Married on a parking-lot“ versuchten die jungen Musiker, die Fachjury und das Publikum im Jugendzentrum Bergheim von sich zu überzeugen. Organisiert wurde das Ganze wieder von der Kulturwerkstatt Bergheim. „Der Wettbewerb soll auch dazu dienen, dass sich die Bands Tipps von Profis holen können“, erklärte Kersten „Cashew“ Müller.

Künstlernamen

Los ging's mit den vier Jungs von „Optimus Prime“, die aus Frechen und Köln stammen und mit ihrem schnellen, melodischen Pop-Punk richtig Gas gaben. „Wir sind zum Beispiel von den »Ärzten« und den »Wohlstandskindern« beeinflusst“, erklärte Sänger und Gitarrist Tony May. Die Texte der Bandmitglieder, die ihre richtigen Namen nicht verraten wollten, handeln mal von politischen oder gesellschaftlichen Themen, mal von der Liebe. Die Band, zu der auch Bassist Mr. Dezember, Drummer Faro und Gitarrist Alan Paradise gehören, spielt seit einem Jahr zusammen.

Obwohl sich nicht allzu viel Publikum eingefunden hatte, legten auch „Gretchen & Punkyfish“ richtig los. Blickfang war die stimmgewaltige Sängerin Mel O'Dee in Corsage, Hot Pants und Stiefeln. Die „Rockratten“, wie sich die Band auch nennt, machten ihrem Namen mit mitreißenden Rocksongs alle Ehre. Seit zwei Jahren spielen Mel O'Dee, die Gitarristen Rio Rott, Ed the Mass, Bassistin Jsis Cry und Drummer Kid Twist zusammen. Sie stammen teils aus Kerpen, wohnen aber mittlerweile alle in Köln. Die deutschen Texte behandeln meist sozialkritische Themen. „Wir wollen den Leuten ins Gedächtnis rufen, dass sie nicht alles einfach hinnehmen sollen“, sagt Drummer Kid Twist.

Sozialkritisch sind auch die englischen Texte von „Married on a parking-lot“, die es als dritte Band mit ihrem „Tiefgaragen-Rock“ dann endlich schafften, das Publikum näher an die Bühne zu ziehen. Sänger und Gitarrist Max Hausmann, Gitarrist Stephan Hainke, Bassist André Birrewitz und Drummer Holger Theisen, die aus Bedburg-Kaster und Bergheim-Paffendorf stammen und seit einem Jahr zusammen spielen, sorgten mit druckvollem Pop- und Skate-Punk für gute Stimmung im Saal.

Damit konnten sie die Jury, bestehend aus den vier Profi-Musikern Martin Doepke, Walter Hauschild, Bodo Höcker und Alex Peters, sowie das Publikum überzeugen: Mit knapp 46 Prozent der Stimmen darf die Band im Finale des Wettbewerbs spielen, das am 3. November im Medio in Bergheim stattfindet.



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