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„Pro Köln“ und NPD bei Gesprächskreis

Erstellt 02.10.07, 23:55h

Vertreter der „Bürgerbewegung“ Pro Köln haben in Dormagen an einem Treffen teilgenommen, bei dem die NPD ebenfalls beteiligt war. Die Treffen werden von einem früheren Bundestagskandidaten der Republikaner organisiert.

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Markus Beisicht, „Pro Köln“
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Markus Beisicht, „Pro Köln“
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Holger Apfel
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Dormagen - Vertreter der „Bürgerbewegung“ Pro Köln haben in Dormagen an einem Treffen teilgenommen, bei dem die NPD ebenfalls beteiligt war. Im Klosterhof Knechtsteden referierte Holger Apfel, zweiter Vorsitzender der NPD. Mehrere Funktionäre von Pro Köln und Pro NRW, darunter der Vorsitzende beider Organisationen, Markus Beisicht, und Daniel Schöppe, stellvertretender Vorsitzender, hörten zu. Das Treffen fand im Rahmen der so- genannten „Dienstagsgespräche“ statt.

Die Gesprächsrunden werden von Hans-Ulrich Pieper, ehemals Pressesprecher und Bundestagskandidat der Republikaner, organisiert. Von Politologen werden die Treffen als „Scharnier zwischen Konservativen und der extrem rechten Szene“ bezeichnet. Vertreter von NPD und Pro NRW verteilten Programmzettel, die Öffentlichkeit wurde vor Beginn von Apfels Rede ausgeschlossen.

Nach eigener Aussage ist Pro-Köln-Chef Beisicht bei der Veranstaltung nur deshalb gewesen, weil er Hans-Ulrich Pieper anwaltlich vertrete. Zu dem Treffen sei er nur gekommen, weil der Bayer-Konzern dem Zirkel kurzfristig Hausverbot erteilt habe. Holger Apfel sollte ursprünglich im ehemaligen Bayer-Restaurant Kasino auf dem Gelände des Dormagener Chemieparks sprechen. Die „Dienstagsgespräche“ bezeichnete Beisicht als „eigentlich seriösen Kreis“, bei dem jüngst auch CDU-Politiker Rudi Pawelka und andere Vertreter aus Politik und Wirtschaft gesprochen hätten. „Bei interessanten Referenten“ besuchten auch Pro-Köln-Vertreter die Gesprächsrunde. Pro Köln bekenne sich zum Grundgesetz, inhaltlich gebe es „völlige Gegensätze zur NPD“.

Funktionäre von Pro Köln hatten erst kürzlich gemeinsame Sache mit Gruppen gemacht, die als rechtsextrem gelten, darunter auch die NPD. Sie hatten eine Erklärung der Fraktion „Identität, Tradition, Souveränität“ unterzeichnet, die sich im Europaparlament gegen Einwanderung und gegen den EU-Beitritt der Türkei einsetzt. (uk)



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