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Mehrheit für höhere Bußgelder

Erstellt 04.10.07, 23:22h

Die Bundesbürger begrüßen die geplanten höheren Bußgelder im Straßenverkehr. Mehr als 70 Prozent finden aber auch, dass mehr Kontrollen eine bessere Wirkung haben als teure Strafen.

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Die Bundesbürger haben mit höheren Bußgeldern im Straßenverkehr kein Problem.
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Die Bundesbürger haben mit höheren Bußgeldern im Straßenverkehr kein Problem.
Köln - Die geplanten, vielfach drastischen Anhebungen der Bußgelder für Verkehrsrowdys stoßen im Großen und Ganzen in der Bevölkerung auf breite Zustimmung. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Omniquest unter 1000 erwachsenen Bundesbürgern. Gleichzeitig sind aber auch mehr als 53 Prozent der Deutschen der Auffassung, dass die geplanten Änderungen im Bußgeldkatalog nicht in erster Linie für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit sorgen, sondern schlicht die Staatseinnahmen erhöhen soll. Fast drei Viertel der Befragten sind der Ansicht, dass stärkere Kontrollen effizienter sind als höhere Strafen.

Allerdings differenzieren die Deutschen bei ihrer Zustimmung für das teurere Bußgeld. Im Prinzip votierten sie für hohe Strafen bei schweren Delikten, sind aber milde, wenn es um Übertretungen der Gesetz im Kleinen geht. So lehnen 60 Prozent der Befragten es ab, dass man demnächst 20 Euro (statt bisher 15 Euro) zahlen muss, wenn man gerade mal zehn Kilometer zu schnell war. Und auch die Pläne, Falschparken künftig mit bis zu 65 Euro (bisher: höchsten 35 Euro) zu bestrafen, finden nur bei einem Drittel der Bundesbürger Zustimmung.

Ganz anders die Zustimmung zu hohen Strafen bei Trunkenheit am Steuer oder Dränglern. Dass bereits die erste Trunkenheitsfahrt mit 500 Euro belegt werden soll (bisher 250), finden 88 Prozent der Befragten richtig, ähnlich viele die strenge Strafe von 400 Euro für Drängler und Extremraser. Dass man 690 Euro zahlen muss, wenn man 60 Stundenkilometer über dem Limit fuhr, finden fast 90 Prozent der Menschen richtig. Am Steuer mit dem Handy zu telefonieren, kann gefährlich sein. Deswegen finden es auch drei Viertel der Deutschen richtig, wenn dafür demnächst 70 Euro Bußgeld angesetzt werden. (bce)



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