Von Andreas Damm, 22.10.07, 22:55h
Der Bürgerhaushalt ändert nichts daran, dass die Stadt sparsam wirtschaften muss. Das sollte Bürger jedoch keinesfalls an der Beteiligung hindern. Es ist dann die Pflicht des Rats, mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Mittel zu entscheiden.
Der Austausch zwischen Bevölkerung und Politik wird mit dem Bürgerhaushalt aufschlussreicher als jede Diskussion und Abgeordneten-Sprechstunde. Denn am Ende muss der Rat der Öffentlichkeit Rechenschaft ablegen. Mit Vertröstungen würden die Fraktionen sich selber entlarven. Sollte die Politik den Menschen das Gefühl vermitteln, sie würden lediglich als Statisten in einer Werbekampagne gebraucht, wird das die Beteiligung an der Kommunalwahl weiter verringern - und damit die Chancen für extreme Splittergruppen vergrößern.
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