Schriftgröße

Ein bisschen Spaß muss sein

Erstellt 28.10.07, 21:28h

War es ein Vorstellabend oder ein Kindergeburtstag? Das fragten sich viele Besucher, die im Maritim eigentlich die Redner und Sänger des Stammtisches Kölner Karnevalisten sehen wollten.

BILD: KNIEPS
Bild vergrößern
Die Kindertanzgruppen waren nur schmückendes Beiwerk, als Moderator Tom Lehel versuchte, sich für den Karneval zu profilieren.
BILD: KNIEPS
Bild verkleinern
Die Kindertanzgruppen waren nur schmückendes Beiwerk, als Moderator Tom Lehel versuchte, sich für den Karneval zu profilieren.
Vorstellabend oder Kindergeburtstag? Das fragten sich viele Besucher, die im Maritim eigentlich die Redner und Sänger des Stamm tisches Kölner Karnevalisten sehen wollten. Auf dem Podium hopste Tom Lehel als eine Art Rolf Zu kowski für ganz Arme umher und wollte zum Singen von Kinderliedchen animieren: „Ri-Ra-Runkel, der Hühnerpo ist dunkel.“ Beim Versuch des TV-Moderators (Kika), nun auch im Karneval Geld zu verdienen, mussten die Pänz der drei Kindertanzgruppen Höppemötz jer , Kölsch Hänneschen und Rheinmatrosen als Statisten herhalten. Die Kleinen waren sichtlich sauer, hatten sie doch monatelang neue Tänze eingeübt und durften nichts davon zeigen. Noch ein weiteres Mal schienen die vereinsinternen Kontrollorgane versagt zu haben: Als Fehlbesetzung für die kölsche Bühne erwies sich Stammtisch-Neuzugang Manfred-Martin Nutsch-Mai . Der aus Essen stammende, in Düsseldorf lebende Redner (Manni, der Rocker), der sich selbst als „sprechende Frikadelle“ bezeichnet, blieb den Beweis schuldig, dass seine Mitwirkung in mehreren TV-Karnevalssendungen zu Recht erfolgt war. Damit waren die Tiefpunkte des knapp siebenstündigen Programms auch schon abgearbeitet. Zur Moderation von Jupp Menth und Guido Cantz („Nordic Walking ist die Luftgitarre unter den Wintersportarten“) gab's schon ein richtiges Sitzungsprogramm. Während „Knallkopp“ Dieter Röder noch allzu häufig in die Zotenkiste griff, hatten „Hausmann“Jürgen Beckers, die Zwei Schlawiner („Der nimmt ein Rasierwasser, das nach Chlor riecht, damit die Frauen meinen, er hätte einen Swimmingpool“) und vor allem Blom und Blömcher mit ihren Parodien noch mal zugelegt. „Ein Hahn, der deinen Namen trägt“ wurde zum Saalhit, und die Mischung aus Jan Ullrich und Ro berto Blanco wirkte überzeugend: „Ein bisschen Spaß muss sein, dann läuft das Rad von ganz allein“. Sehenswert waren auch die Höppemötzjer. Die Verjüngung (15 Neue) hat der Gruppe sichtlich gutgetan. Mit Tempo und Charme tanzten sie sich ganz weit nach vorne.


Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

Anzeige


Anzeige


Umfrage

Mehr autofreie Zonen für Köln?
Der Platz vor der Eigelsteintorburg ist schon autofrei, nun soll der Chlodwigplatz folgen. Auch für den Neumarkt schlägt der Masterplan vor, eine Seite für den Verkehr zu sperren. Ist das sinnvoll?


Special


Anzeige




Modisch aufgefallen


Junge Zeiten


Bildergalerien


Termine

Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Neue ksta.tv-Videos aus Köln




Offene Schulen


Top-Links (Anzeige)



Weitere Serien


ksta shop


Aktuelle Verkehrsinfos


Service


Mein ksta.de


ksta.de auf Facebook

KSTA auf Facebook

Aktion


Aktion



Hintergrund


Stadtmenschen Community


Extra


Dienste