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Frustbewältigung mit dem FC-Vorstand

Erstellt 05.11.07, 21:48h, aktualisiert 05.11.07, 23:09h

Das Satire-Buch "Neulich im Geißbockheim" ist als Buch erschienen. Zunächst waren die kölschen Rollenspiele von Ralf Friedrichs als Blogg im Internet auf der Seite des "Kölner Stadt-Anzeiger", nachzulesen.

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Das Satire-Buch "Neulich im Geißbockheim" ist als Buch erschienen.
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Das Satire-Buch "Neulich im Geißbockheim" ist als Buch erschienen.
Neulich, nach der Niederlage des 1. FC Köln in Osnabrück, war wieder so eine Nacht, in der Ralf Friedrichs (43) nicht zur Ruhe finden konnte. Seine Gedanken kreisten um den sportlichen Zustand seines Lieblingsvereins, das Saisonziel Aufstieg und die guten alten Zeiten. Er hat sich dann an seinen Laptop gesetzt und sich den Frust von der Seele geschrieben. Entstanden ist eine weitere Folge des satirischen Rollenspiels „Neulich im Geißbockheim“. Ende 2005 hat Friedrichs seine Beiträge unter dem Synonym „Magic“ erstmals als „Blog-Beitrag“ auf der Internetseite des „Kölner Stadt-Anzeiger“ veröffentlicht. Nun sind die schönsten Episoden und einige neue Stücke als Buch erschienen. Der Titel lautet natürlich „Neulich im Geißbockheim“.

In den launigen Geschichten tauchen sie alle auf: Präsident Wolfgang Overath, Vize-Präsident Jürgen Glowacz, Manager Michael Meier und natürlich Chef-Scout Stephan Engels, der ewig zum Bierholen gejagt wird. „Ich weiß, dass der FC-Vorstand recht abstinent lebt. In dem Buch soll niemand angegriffen werden, vielmehr geht es neben dem FC auch um die rheinische Lebensart“, sagt Friedrichs. Meist erfindet der Unternehmensberater für seine kölschen Stücke „streng vertrauliche“ Vorstandssitzungen und lässt die Protagonisten - oft bei reichlich Kölsch - die Lage des FC diskutieren. Angefangen bei der „Suche nach dem Rapolder-Nachfolger“, der Verpflichtung von Christoph Daum („Mir han dä Krisstoff“) bis hin zur sogenannten „Weizenbierkrise“ und dem Kapitel „Daum und die Schiedsrichter“.

Für sein Buch hat Friedrichs nach eigenem Bekunden bereits Bestellungen aus dem FC-Verwaltungsrat und von ehemaligen FC-Profis vorliegen. Durch die Veröffentlichung der Geschichten im Internet hat der Hobby-Autor sogar schon Zuschriften aus Afrika, den USA und England erhalten. Sollte der Verkauf erfolgreich laufen, könne er sich vorstellen, die Rollenspiele als Hörbuch mit Stimmenimitatoren vertonen zu lassen oder die Stücke als Puppenspiel im Hänneschen-Theater aufzuführen. Auch neue Figuren sollen demnächst auftauchen: Thomas Häßler, Dirk Lottner und Carsten Cullmann. (tho)

Neulich im Geißbockheim, Edition Steffan, 160 Seiten, 9,90 Euro.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ verlost auf seiner Internetseite 20 Exemplare des Buches.

gewinnen@ksta.de



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