Erstellt 05.11.07, 21:48h, aktualisiert 05.11.07, 23:09h
In den launigen Geschichten tauchen sie alle auf: Präsident Wolfgang Overath, Vize-Präsident Jürgen Glowacz, Manager Michael Meier und natürlich Chef-Scout Stephan Engels, der ewig zum Bierholen gejagt wird. „Ich weiß, dass der FC-Vorstand recht abstinent lebt. In dem Buch soll niemand angegriffen werden, vielmehr geht es neben dem FC auch um die rheinische Lebensart“, sagt Friedrichs. Meist erfindet der Unternehmensberater für seine kölschen Stücke „streng vertrauliche“ Vorstandssitzungen und lässt die Protagonisten - oft bei reichlich Kölsch - die Lage des FC diskutieren. Angefangen bei der „Suche nach dem Rapolder-Nachfolger“, der Verpflichtung von Christoph Daum („Mir han dä Krisstoff“) bis hin zur sogenannten „Weizenbierkrise“ und dem Kapitel „Daum und die Schiedsrichter“.
Für sein Buch hat Friedrichs nach eigenem Bekunden bereits Bestellungen aus dem FC-Verwaltungsrat und von ehemaligen FC-Profis vorliegen. Durch die Veröffentlichung der Geschichten im Internet hat der Hobby-Autor sogar schon Zuschriften aus Afrika, den USA und England erhalten. Sollte der Verkauf erfolgreich laufen, könne er sich vorstellen, die Rollenspiele als Hörbuch mit Stimmenimitatoren vertonen zu lassen oder die Stücke als Puppenspiel im Hänneschen-Theater aufzuführen. Auch neue Figuren sollen demnächst auftauchen: Thomas Häßler, Dirk Lottner und Carsten Cullmann. (tho)
Neulich im Geißbockheim, Edition Steffan, 160 Seiten, 9,90 Euro.
Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ verlost auf seiner Internetseite 20 Exemplare des Buches.
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