Erstellt 30.10.07, 11:26h, aktualisiert 30.10.07, 11:37h
"Die Fahrzeuge kommen wegen der vielen Menschen nicht durch", sagte die Sprecherin der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag), Angelika Diesener. Am Transport und der Stabilisierung der Kirche waren nach ihren Angaben insgesamt 40 Firmen beteiligt.
Der mindestens drei Millionen Euro teure Umzug der Kirche war nötig geworden, da Heuersdorf trotz jahrelangen Widerstandes seiner Einwohner wegen der unter dem Ort lagernden Braunkohlevorkommen demnächst weggebaggert wird. Die Kirchengemeinde als Eigentümerin hatte sich für eine Umsetzung der Kirche und gegen eine Entschädigung durch die Mibrag entschieden. Zu Ostern 2008 soll das romanische Bauwerk aus dem Jahr 1258 mit einem Gottesdienst am neuen Standort wieder eingeweiht werden. (ddp)
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