Von ANDREAS DAMM, 20.11.07, 22:14h
Sowohl der Rat als auch die Stadtverwaltung bemühten sich seit langem um einen Umbau der Kreuzung, über die auch Stadtbahn- und Eisenbahngleise führen, betonte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Karsten Möring. Das Ergebnis des Bürgerhaushaltes „werden wir als zusätzliches Kampfinstrument nutzen, um unsere Planung schneller durchzusetzen“. Das Problem: Es gebe drei Bauträger, die Stadt, das Land und die Eisenbahngesellschaft HGK. Die Finanzierung müsse aus verschiedenen Töpfen erfolgen, das Land habe noch keine Mittel freigegeben.
„Da muss man was tun“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Peter Kron. Er werde sich dafür einsetzen, „dass die Stadt dieses Thema forciert“. Bettina Tull (Bündnis 90 / Die Grünen) sagte, „wir haben eine Menge Verkehrsprobleme, und das ist sicher eines der vordringlichen“. Ein Umbau sei aber nur mit großem finanziellen Einsatz möglich, dafür fehle der Stadt das Geld. FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite forderte, „das Problem entschieden anzugehen“. Auf Initiative der FDP hatte der Rat im Jahr 2001 25 000 Euro für die Umbau-Planung bereitgestellt. Doch geschehen ist nichts. Das Land will erst dann Geld für die Tieferlegung des Militärrings bewilligen, wenn die Luxemburger Straße vierspurig bis Hürth ausgebaut wird.
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