Von CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 20.11.07, 22:21h, aktualisiert 21.11.07, 10:02h
Dass es ein unterhaltsamer Eishockey-Abend werden würde, zeichnete sich früh ab. Zwölf Sekunden dauerte es bis zum Kölner Führungstor. Es war der schnellste Kölner Treffer der Saison, aber noch weit entfernt vom neun Jahre alten DEL-Rekord, den seinerzeit der Augsburger Andre Faust aufstellte: Fünf Sekunden.
Beide Teams entschieden sich taktisch für fröhliche Offensive und verteidigten schlampig oder gar nicht, so wie die Haie bei den zwei Gegentoren im ersten Drittel. Als es im zweiten Abschnitt kurz danach aussah, als könnte Doug Masons Team vor lauter Überlegenheit das Gewinnen vergessen, als sich die Gäste etwas einrichteten in Köln, da leitete Stephane Julien in Überzahl mit dem 4:3 einen Zwischenspurt ein, an dem Straubing zerbrach. Vier Treffer in fünf Minuten kassierte der später ausgewechselte Mike Bales im Tor der Gäste. Der Rest war ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen. Viel gefeiert wurde der Treffer von Dave McLlwain, der das Ergebnis zweistellig machte. Aber noch mehr bejubelt wurde das 11:4. Torschütze war nämlich Andreas Renz, der eiserne Abwehr-Mann, der pro Jahr ungefähr so oft trifft wie er Geburtstag hat.
Kölner Haie: Scott - Lüdemann, Julien - Mo. Müller, Trygg - Renz, Slaney - Ankert - Ciernik, McLlwain, Warriner - Rudslätt, Adams, Tallaire - Gogulla, Piros, Furchner - Ma. Müller, Schöbel, Dmitriev.. - Zuschau er: 7446. - Schiedsrichter: Schütz (Moers). - Strafminuten: Haie 10 / Tigers 23 + SD Meloche. - Tore: 1:0 Ciernik (0:12), 2:0 Warriner (9;26), 2:1 Chouinard (17:10), 2:2 S. Wilhelm (18:00), 3:2 Rudslätt (20:31), 3:3 Elfring (28;41), 4:3 Julien (32:40), 5:3 Gogulla (33:19), 6:3 Trygg (35:53), 7:3 Julien (37:26), 7:4 Meloche (39:25), 8:4 Lüdemann (43:03), 9:4 Ciernik (46:19), 10:4 McLlwain (47:03), 11:4 Renz (52:49).
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