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Unterhaltsamer Eishockey-Abend

Von CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 20.11.07, 22:21h, aktualisiert 21.11.07, 10:02h

Die Kölner Haie feierten mit einem 11:4-Sieg über Straubing Tigers den höchsten Sieg der Saison. Schon nach 12 Sekunden durfte gejubelt werden. Sogar Abwehrmann Andreas Renz trifft für das Team von Trainer Mason.

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Ein Eishockey-Puck fliegt ins Tornetz.
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Ein Eishockey-Puck fliegt ins Tornetz.
Köln - Heute wird in Berlin über die Zukunft der Deutschen Eishockey-Liga beraten. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die mögliche Verkleinerung der DEL, was wiederum über kurz oder lang den Abschied von einigen „Kleinen“ wie den Straubing Tigers bedeuten könnte. Das Problem: Die Zwerge bringen kein Geld in die großen Hallen, auch Straubing gestern nicht (7446 Zuschauer in der Kölnarena), und oft verstehen sie sich darauf, den Favoriten in zähe Brei-Spiele zu verwickeln. Letzteres kann man von Erich Kühnhackls Tigers am Dienstagabend zumindest nicht behaupten. Der KEC feierte mit 11:4 (2:2, 5:2, 4:0) den höchsten Saisonsieg, und man könnte sagen: Im Lauf des Abends wuchs die Zuschauerzahl um die 19 Straubinger Spieler und den Betreuerstab um Trainer Kühnhackl, der sich nach der 14. Pleite aus den letzten 17 Spielen Sorgen um seinen Job machen muss.

Dass es ein unterhaltsamer Eishockey-Abend werden würde, zeichnete sich früh ab. Zwölf Sekunden dauerte es bis zum Kölner Führungstor. Es war der schnellste Kölner Treffer der Saison, aber noch weit entfernt vom neun Jahre alten DEL-Rekord, den seinerzeit der Augsburger Andre Faust aufstellte: Fünf Sekunden.

Beide Teams entschieden sich taktisch für fröhliche Offensive und verteidigten schlampig oder gar nicht, so wie die Haie bei den zwei Gegentoren im ersten Drittel. Als es im zweiten Abschnitt kurz danach aussah, als könnte Doug Masons Team vor lauter Überlegenheit das Gewinnen vergessen, als sich die Gäste etwas einrichteten in Köln, da leitete Stephane Julien in Überzahl mit dem 4:3 einen Zwischenspurt ein, an dem Straubing zerbrach. Vier Treffer in fünf Minuten kassierte der später ausgewechselte Mike Bales im Tor der Gäste. Der Rest war ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen. Viel gefeiert wurde der Treffer von Dave McLlwain, der das Ergebnis zweistellig machte. Aber noch mehr bejubelt wurde das 11:4. Torschütze war nämlich Andreas Renz, der eiserne Abwehr-Mann, der pro Jahr ungefähr so oft trifft wie er Geburtstag hat.

Kölner Haie: Scott - Lüdemann, Julien - Mo. Müller, Trygg - Renz, Slaney - Ankert - Ciernik, McLlwain, Warriner - Rudslätt, Adams, Tallaire - Gogulla, Piros, Furchner - Ma. Müller, Schöbel, Dmitriev.. - Zuschau er: 7446. - Schiedsrichter: Schütz (Moers). - Strafminuten: Haie 10 / Tigers 23 + SD Meloche. - Tore: 1:0 Ciernik (0:12), 2:0 Warriner (9;26), 2:1 Chouinard (17:10), 2:2 S. Wilhelm (18:00), 3:2 Rudslätt (20:31), 3:3 Elfring (28;41), 4:3 Julien (32:40), 5:3 Gogulla (33:19), 6:3 Trygg (35:53), 7:3 Julien (37:26), 7:4 Meloche (39:25), 8:4 Lüdemann (43:03), 9:4 Ciernik (46:19), 10:4 McLlwain (47:03), 11:4 Renz (52:49).



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