Von Frank Nägele und Stephan Klemm, 19.11.07, 16:32h, aktualisiert 19.11.07, 22:38h
Inzwischen beschäftigt sich nach einer Meldung des „Kicker“ offenbar auch der FC Schalke 04 konkret mit dem spindeldürren Stürmer aus der Zweiten Liga. Kremers mochte das Werben seines ehemaligen Klubs zwar nicht bestätigen, das grundsätzliche Interesse namhafter deutscher Vereine dagegen schon. Kremers spricht von „mehreren Bundesligisten“, deren Interesse an Novakovic ihm bekannt sei. Offiziell verhandeln darf natürlich kein Verein mit dem Stürmer, dessen Vertrag in Köln noch bis 2009 läuft. Das verhindert eine Schutzklausel, die direkte Kontaktaufnahme zwischen werbenden Klubs und fremden Spielern erst in den letzten sechs Monaten der Laufzeit eines Vertrages erlaubt. Aber Angebot und Nachfrage finden sich meistens von selbst. Nicht zufällig verweist Kremers darauf, dass sein Klient in Köln lange verkannt worden sei: „Der Einzige, der am Anfang zu ihm hielt, war doch Manager Michael Meier.“
Dass Novakovic im Durchsetzen seiner Ziele nicht zimperlich ist, bewies er im Sommer 2005, als er trotz eines bis 2007 laufenden Vertrages beim Linzer ASK zu Litex Lowetsch nach Bulgarien reiste, wo er nach einem Uefa-Schiedsspruch anheuern durfte. Neulich sagte der Slowene in einem Interview: „Jetzt will ich erst einmal den Aufstieg. Ich will nicht mehr gegen Paderborn oder Wehen antreten, sondern gegen Bayern, Schalke.“ Oder, wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt, mit Schalke gegen Bayern.
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