Von MATTHIAS PESCH, 28.11.07, 19:46h, aktualisiert 28.11.07, 22:22h
Was den Zeitplan für den Umbau der Kreuzung angeht, wagt Dezernent Streitberger nur eine vage Prognose: Möglicherweise 2012 / 2013 könnten die Arbeiten starten. Vorher müsste auch die Finanzierung sichergestellt werden: Bauträger sind Landesbetrieb Straßen, HGK und Stadt Köln; das Geld müsste aus verschiedenen Töpfen kommen.
Während im Kölner Westen also langfristig möglicherweise ein Nadelöhr verschwindet, entsteht im Zuge der Nord-Süd-Stadtbahn ein Neues: Die Bahntrasse, die oberirdisch von der Bonner Straße zum Rheinufer abzweigen wird, muss südlich der Südbrücke die vielbefahrene Rheinuferstraße queren, um an die heutigen Gleise anzuschließen - Staus sind zu erwarten. Streitberger sicherte zu, Stadt und Kölner Verkehrs-Betriebe würden „systematisch und seriös“ alle Möglichkeiten prüfen, um die Verkehrsströme zu entzerren. Eine denkbare Variante wäre, die Rheinuferstraße unter der Bahntrasse hindurchzuführen. Eine rund 40 Millionen Euro teure Tieferlegung der Bahn, die Streitberger nach seinen eigenen Angaben befürwortet hätte, sei nicht mehr möglich gewesen. Eine Änderung des Planfeststellungsverfahrens hätte öffentliche Zuschüsse gefährdet, „und das wollten wir nicht riskieren“.
Kommentar Seite 33
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