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Rekord im Mausklicken zu knacken

Von ANJA KATZMARZIK, 30.11.07, 19:15h

Bei einem Online-Adventskalender für „wir helfen“ können Leser mit Internetzugang kostenlos helfen.

Die Idee ist so charmant wie modern: Felix Holzapfel (29), geschäftsführender Gesellschafter der Marketingagentur „conceptbakery GmbH“ in Sülz, stattete dem Verein „wir helfen“ einen Besuch ab und machte uns ein ganz und gar nicht unmoralisches Angebot . . .

In einem Online-Adventskalender, den die deutsch-amerikanische Kleinfirma entworfen hat, sind hinter den Türchen private Videofilme aus aller Welt zu sehen, die eine soziale Botschaft haben und Weihnachten - oder vielmehr das, was daraus gemacht wird - ein wenig „aufs Korn nehmen“. Je mehr Klicks erfolgen, desto mehr zahlen die Werbekunden auf der Internetseite an die Agentur, die das Geld komplett weitergibt. Die Hälfte kommt „wir helfen“ zu - für die neue Aktion zur Verhinderung von Kinder- und Jugendkriminalität.

Mit einem ähnlichen Projekt konnte die Sülzer Firma - sie arbeitet etwa für „große Namen“ wie Sharp, Henkel, Swiss International Airlines und Germanwings - im vergangenen Jahr 30 000 Dollar für Hilfe in Indien der amerikanischen „Salus Foundation“ spenden, die Schulen vor Ort baut und betreut. „Wenn wir das wieder schaffen, sind wir mehr als glücklich.“

Dieses Mal geht das Geld nur zur einen Hälfte in die USA und von dort weiter nach Indien sowie nach Denver für Anti-Gewalt-Arbeit. Zur anderen Hälfte bleibt der Erlös in Köln bei „wir helfen“. Wofür das Geld ausgegeben wird, lesen Sie zweimal in der Woche im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Verwaltungskosten übernimmt komplett der Verlag M. DuMont Schauberg. Fehlen nur noch genügend Kalender-Nutzer. „Die Kölner können in 24 Tagen den Rekord brechen, wenn sie 50 000 Klicks pro Tag schaffen.“

Je mehr Menschen den Adventskalender täglich anklicken, desto mehr Geld zahlen die Kunden der Agentur, die das Geld zu 100 Prozent weitergibt. Wofür wir es verwenden, lesen Sie im „Kölner Stadt-Anzeiger“.

 www.moviebakeryinaktion.de



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Hedwig Neven DuMontHedwig Neven DuMont

Liebe Leserin, lieber Leser,

Viele Kinder leiden unter Depressionen, Lernbehinderungen und Krankheit. Manche werden als „sozial gestört“ abgestempelt. Sie alle brauchen unsere Hilfe. Hilfe, um aus ihrem dunklen seelischen Loch herauszukommen. Hilfe durch gesunde Freizeitangebote und das Teilhaben an Sport und anderem mehr.

Diese Kinder müssen wir an die Hand nehmen und ihnen eine Chance geben, körperlich und seelisch zu gesunden. Unser Thema bis Oktober 2012 lautet deshalb: „wir helfen – um alle Kinder hier an die Hand zu nehmen.“


Herzlichst
Ihre
H. Neven DuMont
Hedwig Neven DuMont

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