Erstellt 30.12.07, 15:33h
Die Funktionäre nähmen den Krimi als „willkommenen Anlass, eine Werbebotschaft in eigener Sache heraus zu posaunen“. Wie beim „Karikaturenstreit“ werde erneut ein nichtiger Anlass werde von Interessengruppen dazu genutzt, „eigene egoistische Ziele zu verfolgen“. Ohne Not würden „Gräben zwischen Gruppen in unserer Gesellschaft aufgerissen“, beklagt Akgün.
Das organisierte Alevitentum wolle sich öffentlichkeitswirksam von den Sunniten abgrenzen, so Akgün weiter. Die Botschaft laute: „„Wir sind die Guten, ihr die Schlechten!“ Das widerspreche aber „völlig der alevitischen Philosophie von Toleranz und Menschenliebe“.
Akgün spricht Maccarone ihre Solidarität aus. „Ich wünsche Ihnen genügend Kraft und eine dicke Haut, an der die Vorwürfe abprallen.“
Die Aleviten hatten - unter anderem mit einer Großdemonstration am Sonntag in Köln - gegen die Ausstrahlung der „Tatort“-Folge „Wem Ehre gebührt“ protestiert, die vom Inzest in einer alevitischen Familie handelte. Die sunnitische Mehrheit in der Türkei diffamiert seit Jahrhunderten die Aleviten mit dem Vorwurf inzestuöser religiöser Rituale.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Foto auf Leinwand günstig vom Testsieger
Werbeagentur Verzeichnis Köln Bonn
Werbeagentur / Internetagentur, Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt