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„Leergut” - Der neue Sinn des Lebens

Von JESSICA DÜSTER, 24.01.08, 10:46h

Bereits zum dritten Mal drehten Zdenek und Jan Sverák zusammen: Was fängt man als Pensionär an mit seiner Zeit? Mit realistischem Blick und Schalk im Nacken wird hier ein Leben jenseits des Jugendwahns beleuchtet.

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Mal schauen, was kommt...
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Was fängt man als Pensionär an mit seiner Zeit? Beppos Frau verweist auf all die Bücher, die für den Lebensabend bereit stehen. „Aber das ist doch erst der Vorabend!“, lacht der agile 65-Jährige eine Spur zu laut.

Kaum hat der charmante Querkopf freiwillig den Schuldienst quittiert, da findet er seine neue Berufung in der Leergutannahme eines Supermarkts, wo es sich prima quatschen, klüngeln, kuppeln - und noch besser den unangenehmen Seiten des Alterns entfliehen lässt.

Jenseits des Wahns

Mit realistischem Blick und Schalk im Nacken wird hier ein Leben jenseits des Jugendwahns beleuchtet. Bereits zum dritten Mal drehten Zdenek und Jan Sverák zusammen - für „Kolya“ erhielten sie 1997 einen Oscar; vom Hauptdarsteller stammt das Buch auch für den neuen Film, sein Sohn führte die Regie.

Gemeinsam gelingt ihnen eine sympathische Geschichte, die in entspanntem Stil, mit romantischem Unterton und ironischen Seitenhieben zwischen Altherrenfantasien und den Anforderungen einer langjährigen Ehe pendelt.



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