Von ANJA MAXRATH, 25.03.08, 14:50h
Dass das Amt viel Arbeit mit sich bringt, ist der Schülerin klar. Momentan besucht sie die zwölfte Klasse des Herkenrather Gymnasiums, nächstes Jahr steht das Abitur vor der Tür. Das lässt sich sicher miteinander vereinbaren, zeigt sich Nora optimistisch. Bisher war sie vor allem in der Jugendarbeit ihrer Gemeinde tätig und kümmerte sich dort um die Konfirmanden. Und wie ist sie dazu gekommen, den Schritt ins Presbyterium zu wagen? Ich bin von unserem Pfarrer Schmidt gefragt worden, das war wirklich eine große Überraschung für mich, sagt die Herkenratherin.
Nach der Wahl möchte sie sich auf jeden Fall verstärkt für die Jugendarbeit einsetzen. Viele Jugendliche wissen nicht, dass Kirche auch Spaß machen kann, glaubt Nora. Am Anfang sei sie in der Schule von den Klassenkameraden wegen ihres Engagements schon mal komisch angeguckt worden, doch seit die meisten von der bevorstehenden Presbyterwahl wissen, gebe es von Schülern wie von Gemeindemitgliedern viel Zuspruch.
Es ist wichtig, den Jugendlichen zu zeigen, wie interessant Kirche sein kann. Ich freue mich immer, wenn neue Jugendliche kommen und bei der Jugendarbeit mitmachen wollen, meint Nora.
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