Erstellt 16.03.08, 15:32h, aktualisiert 16.03.08, 22:25h
"Wenn ich gewusst hätte, dass das Saint-Exupéry war, hätte ich niemals geschossen, niemals", beteuerte der ehemalige Luftwaffen-Pilot. Der Franzose sei einer seiner Lieblingsautoren gewesen. Er habe erst sehr viel später erfahren, dass er für das Verschwinden des Schriftstellers verantwortlich sei, sagte Rippert, der später als Sportjournalist beim ZDF arbeitete.
Weltberühmt durch "Der kleine Prinz"
Der 1900 geborene Pilot und Schriftsteller Saint-Exupéry ist vor allem durch seinen Roman "Der kleine Prinz" von 1943 berühmt geworden. Weltweit verkaufte sich das Buch mehr als achtzig Millionen mal. "Der kleine Prinz" ist die Geschichte eines Piloten, der nach einer Bruchlandung einem vom Himmel gefallenen goldhaarigen kleinen Prinzen begegnet, der ihn zum Leben auf der Erde befragt. Obwohl der Autor die Erzählung für Kinder geschrieben hatte, wurde sie mit ihrer philosophischen Betrachtung der Welt auch bei Erwachsenen beliebt. Saint-Exupéry brach am 31. Juli 1944 zu dem Flug auf, von dem er nie zurückkehrte.
Seither gab es zahlreiche Spekulationen über die Umstände seines Verschwindens. Kommenden Donnerstag erscheint in Frankreich ein Buch über die Recherchen von Luc Vanrell, einem französischen Taucher, und Lino von Gartzen, der einen Verein zur Suche vermisster Flugzeuge gründete. Diese machten bei ihren Untersuchungen Ivan Rebroffs Bruder ausfindig. Rippert sagte von Gartzen: "Sie können aufhören zu suchen, ich habe Saint-Exupéry abgeschossen." (afp)
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