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Lebt Elefantenjunges noch?

Erstellt 18.03.08, 10:09h, aktualisiert 18.03.08, 20:17h

Neuigkeiten aus dem Kölner Zoo: Die im Elefantengehege in der letzten Woche gefundene Totgeburt, die Elefantenkuh Shu Thu Zar zugeordnet wurde, stammt möglicherweise doch von einem anderen Elefanten.

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Die Elefantenherde im Kölner Zoo
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Die Elefantenherde im Kölner Zoo
Bei der Untersuchung des Embryos sind Zweifel an der Fehlgeburt Shu Thu Zars aufgekommen.

Ein „Mutterschaftstest“ soll Aufschluss darüber bringen, ob die Kölner Elefantendame Shu Thu Zar die Fehlgeburt erlitten hat, die vergangene Woche im Elefantenhaus gefunden worden war, oder womöglich doch eine andere Kuh.

Es sei theoretisch denkbar, so Zoo-Direktor Theo Pagel, dass es gar nicht der Nachwuchs der 13-jährigen Dickhäuterin war, der entdeckt wurde, sondern ein toter Fötus aus dem Leib der ebenfalls schwangeren Aye Chan May. Auch sie war in Köln gedeckt worden („Das haben wir selbst gesehen“) und ebenfalls in eine Rangelei verwickelt gewesen, was die Totgeburt verursacht haben könnte.

Das würde bedeuten, dass Shu Thu Zar immer noch schwanger ist und, wie errechnet, spätestens Anfang Mai ein Junges zur Welt bringt. Zweifel an der Fehlgeburt Shu Thu Zars waren beim näheren Untersuchen des toten Embryos aufgekommen. „Wir fanden es seltsam, dass ein Tier, das in knapp zwei Monaten hätte zur Welt kommen sollen, nur kaninchengroß ist.“ Hätte der Körper hingegen schon länger tot im Mutterleib gelegen, müsse er bereits mumifiziert sein, was aber auch nicht der Fall sei.

SPECIAL: Kölner Zoo

Blutproben und der Einsatz eines neuen Ultraschallgerätes sollen nun Aufschluss über die Schwangerschaften bringen. Eine Haut-Biopsie soll zudem einen „Mutterschaftsnachweis“ im Fall des kleinen toten Elefanten bringen. Bei der Analyse könnte das Institut für Wildtierforschung in Berlin behilflich sein.

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Elefanten sind schwierig zu untersuchen, weil auch mit Ultraschall der Fötus schwer zu finden ist und die Tiere im Kölner Zoo mit so wenig menschlichem Kontakt wie möglich gehalten werden. In zwei bis drei Wochen rechnet Pagel mit eindeutigen Ergebnissen.

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