Erstellt 27.03.08, 12:44h
Die Funktion der bis zu elf Meter hohen und bis zu 80 Tonnen schweren Monolithen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und von denen es etwa 900 auf der kleinen Insel gibt, ist in Vergessenheit geraten. Die Schrift der vermutlich aus Polynesien eingewanderten Ureinwohner Rapa Nui ging verloren, als die Inselbevölkerung im 19. Jahrhundert zu Sklavenarbeit nach Peru verschleppt wurde. Dort starben alle Priester der Rapa Nui und damit die einzigen Gelehrten, die die bis heute erhaltenen Schrifttafeln lesen konnten.
Der Bürgermeister der Inselgemeinde, Pedro Edmunds, sagte, der Finne sollte frei gelassen werden. Der eigentlich Schuldige sei die chilenische Regierung, die zu wenig für den Schutz des Weltkulturerbes tue. (dpa)
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