ZeitungsanzeigenAbo | Mediadaten
Schriftgröße

Seele aus dem Leib gespielt

Von PETRA RÖMER-WESTARP, 31.03.08, 18:15h

Neunkirchen-Seelscheid - Im Mittelpunkt standen die Hymnen der legendären Gruppe Queen. Die Musiker der Coverband sind seit drei Jahren Mitglieder der Band des Queen-Musicals „We will rock you“.

BILD: PETRA RÖMER-WESTARP
Bild vergrößern
Die Musiker von „We rock“ begeisterten mit ihrer Show die 700 Zuschauer in der Neunkichener Grundschulturnhalle. Sänger Sascha Krebs kreischte in den höchsten Tönen, und Leadgitarrist Frank Rohles begeisterte mit seinen Soloeinlagen.
BILD: PETRA RÖMER-WESTARP
Bild verkleinern
Die Musiker von „We rock“ begeisterten mit ihrer Show die 700 Zuschauer in der Neunkichener Grundschulturnhalle. Sänger Sascha Krebs kreischte in den höchsten Tönen, und Leadgitarrist Frank Rohles begeisterte mit seinen Soloeinlagen.
Neunkirchen-Seelscheid - Es war wie in den 1970ern: Wenn Sänger Sascha Krebs seine eindrucksvolle Haarmähne kreisen ließ, in höchsten Tönen ins Mikro kreischte und Gitarrist Frank Rohles in wahrhaft gigantischer Manier die Saiten seines Instruments zum Klingen brachte, dann dürften sich nicht wenige der knapp 700 Zuschauer in der Sporthalle der Neunkirchener Grundschule in ihre Jugend zurückversetzt gefühlt haben.

Eine Auswahl von Wahnsinnssongs der Rockgeschichte hatte diese Band drauf, deren Name „We rock“ auch gleich als ihr Credo zu verstehen ist. Ob bei „I was made for loving you“ von Kiss, „Where the streets have no name“ von U2 oder „Purple Rain“ von Prince - immer spielte sich vor allem Leadgitarrist Frank Rohles die Seele aus dem Leib und wurde dabei von den nicht minder exzellent agierenden Musikern Boris Ehlers am Schlagzeug, Reiner Peters am Bass und Klaus Tenner an den Keyboards unterstützt.

Auf der Rockkonzert-mäßig ausgestatteten Bühne standen mit Anji Hinke, Alex Melcher und Sascha Krebs zudem drei Sänger mit großer stimmlicher Variationsbreite. Die brauchte es auch, denn im Mittelpunkt des Abends standen schließlich die legendären Hymnen der Gruppe Queen.

Die Formation „We rock“ ist seit mehr als drei Jahren als Band des Queen-Musicals „We will rock you“ im Kölner „Musical Dome“ im Einsatz. An freien Abenden tourt die Gruppe mit einem eigenen Konzertprogramm und war damit vom örtlichen Lionsclub zum Auftritt nach Neunkirchen eingeladen worden. Klar, dass gerade die Queen-Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „Killer Queen“, „I want to break free“ oder „Another one bites the dust“ der eingeschworenen Truppe besonders gut gelangen und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinrissen.

Gelegenheiten boten sich der tanzenden Menge vor der Bühne reichlich, um aus dem Häuschen zu geraten und sich über die bekannten Queen-Klänge zu freuen. Als bloße Coverversionen kam allerdings das, was „We rock“ zu bieten hatte, nicht daher. „Zum Verwechseln ähnlich wollen wir gar nicht spielen“, verriet Frank Rohles hinter der Bühne. Einst hat ihn Queen-Gitarrist Brian May übrigens persönlich für den Job im „Musical Dome“ ausgewählt. „Wir möchten eine eigene Note in unsere Interpretation hineinlegen und den »Spirit« der Queen-Musik treffen“, so Rohles.

Wehmut kam in der Halle aber auch mehr als einmal auf, bei der Erinnerung an den genialen Freddie Mercury. Als die Band etwa „Who wants to live forever“ spielte, flackerte hinter den Musikern ein Bild des Queen-Sängers auf, der 1991 an Aids gestorben war. „We miss you, Freddie“ stand auf den an die Wand gebeamten Graffiti zu lesen.

Mit „Don't stop me now“, „Radio GaGa“ und „We are the Champions“ gab die Band auch am Schluss ihres 31 Titel umfassenden Programms noch einmal richtig Gas und hinterließ ein rundum zufriedenes Publikum. Einziger Wermutstropfen für die „Lions“ als Veranstalter des aufwändigen Abends: Die Halle hätte noch ein paar Hundert Gäste mehr aufnehmen können, dann wäre der Erlös für wohltätige Zwecke noch höher ausgefallen.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Umfrage

Benzinpreisrekord - Tanken Sie noch voll?
Die Benzinpreise haben neue Höchststände erreicht. Der Liter Diesel kostet im Schnitt 1,51 Euro, Super liegt bei 1,62 Euro. Wie gehen Sie mit der Preispolitik der Mineralöl-Konzerne um?

Anzeige





Special


Bildergalerien


RHEINLAND WETTER



ksta-blogs.de



Blog zur ksta.tv-Sendung



Aktion


Aktion





Aktuelle Verkehrsinfos


Termine

Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Future Islands

27. Februar 2012,
Gebäude 9

 

Mein ksta.de


ksta.de auf Facebook

KSTA auf Facebook

Meistgelesene Artikel


Stadtmenschen Community


Extra


Die 5 beliebtesten Pausenspiele

Mahjongg Fortuna
Zuma
Zuma »
1507 Spieler
Bookworm
Bookworm »
1263 Spieler
Bubble Shooter
Bubble Shooter »
1034 Spieler
Bejeweled 2
Bejeweled 2 »
956 Spieler

Brutto / Netto Rechner

Optimieren Sie Ihr Gehalt:
Bruttogehalt (Euro mtl.) Steuerklasse

Dienste