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Immer ein Ohr am Tagebau

Von BRITTA WONNEMANN, 01.04.08, 19:19h

Elsdorf-Giesendorf - Nur noch wenige hundert Meter liegen zwischen Giesendorf und dem Tagebau Hambach. Bisher habe es jedoch keine Beschwerden über die Geräusche der schweren Maschinen gegeben, so RWE Power.

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Mit Hilfe der Messstation am Tagebaurand bei Giesendorf werden Überschreitungen von Lärmgrenzwerten direkt erkannt.
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Mit Hilfe der Messstation am Tagebaurand bei Giesendorf werden Überschreitungen von Lärmgrenzwerten direkt erkannt.

Elsdorf-Giesendorf - Der Tagebau Hambach ist in den vergangenen Jahren immer näher an Giesendorf herangerückt. Inzwischen liegen nur noch wenige hundert Meter zwischen den Häusern am Ortsrand und der Grube. Da ist es klar, dass häufiger Geräusche aus dem Tagebau zu hören sind.

„Wenn der Schaufelradbagger auf der obersten Sohle steht, hört man auch nachts etwas“, hat Ortsvorsteher Walter Ebel festgestellt, der nicht weit weg vom Ortsrand wohnt. Das sei für die Bürger schon störend. Aber seit keine weiteren Geräte mehr in die Nähe von Giesendorf versetzt würden, weil der Tagebau eher in Richtung Berrendorf vorrücke, habe sich die Situation schon verbessert.

Wichtig für RWE Power ist, dass der Lärm aus dem Tagebau einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet. Im März hat das Unternehmen nun eine Messstation am Ortsrand von Giesendorf aufgebaut, die ständig aufzeichnen soll, in welchem Umfang Betriebsgeräusche aus dem Tagebau zu hören sind. Der grüne Kasten wurde in der Nähe einer Baustelle an der Grubenrandstraße aufgestellt, wo zurzeit ein Entwässerungsbrunnen angelegt wird.

Solche Messstationen werden nach Angaben von RWE-Pressesprecher Manfred Lang überall dort aufgebaut, wo ein Tagebau nahe an einen Ort heranrückt. „Wir nehmen dort ständig Messungen vor, damit wir schnell an die entsprechenden Daten kommen und eingreifen können, wenn es Probleme gibt.“ Es kann zum Beispiel vorkommen, dass Geräteteile nicht in Ordnung sind und daher laute Geräusche verursachen. Anhand der Messstation, die mit der Betriebsüberwachung des Tagebaus verbunden ist, können die Mitarbeiter gleich erkennen, wenn die Grenzwerte überschritten werden. Beschwerden der Anwohner über die Geräusche aus dem Tagebau hat es laut Lang bisher nicht gegeben. „Mit der Messstation wollen wir vermeiden, dass es überhaupt welche gibt.“ „Das ist eine gute Maßnahme“, findet auch Ebel.



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