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Kinder- und Jugendolympiade

Austoben nach allen Regeln der Sport-Kunst

Von INGA BEISSWÄNGER, 09.06.08, 15:11h, aktualisiert 09.06.08, 18:04h

Rund 1500 Besucher und 350 Teilnehmer kamen zur "10. Kölner Kinder- und Jugendolympiade." Der Fair-Play-Gedanke stand bei den Wettkämpfen im Vordergrund.

Kinderolympiade
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Beim Mitmach-Programm lernten die Kinder die Grundzüge des Fechtens kennen. (Bild: Beisswänger)
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Beim Mitmach-Programm lernten die Kinder die Grundzüge des Fechtens kennen. (Bild: Beisswänger)
Lindenthal - - Nach dem Motto „Leistung macht Spaß“ ist zum 10. Mal die „Kölner Kinder- und Jugendolympiade“ ausgetragen worden. Zwar ist „Olympiade“ im wörtlichen Sinn die Bezeichnung für den Zeitraum zwischen zwei Olympischen Spielen. Die Teilnehmer konnten sich dennoch nach allen Regeln der Sport-Kunst austoben. Beim Mitmach-Programm konnten die Sechs- bis 13-Jährigen außerdem auf den Anlagen der Sporthochschule mehr als 15 Sportarten kennenlernen. „Wir wollen die Kinder mit Spaß an den Sport heranführen“, erklärte Dr. Jürgen Lahrs, Vorsitzender der Sportabteilung beim Turnverband Köln 1876, der die „Olympiade“ veranstaltete. Außerdem wurden die Teilnehmer mit den olympischen Werten und den Fair-Play-Gedanken vertraut gemacht. Dafür sprach Ulrike Nasse-Meyfarth, die Hochsprung-Olympiasiegerin von 1972, bei der Eröffnung mit den Kindern das, laut Veranstalter,„Olympische Versprechen“. Darin verpflichteten sie sich, die gültigen Regeln zu respektieren, ehrlich zu kämpfen und im Geist der Sportlichkeit die Leistung der anderen Wettkämpfer anzuerkennen.

Rund 350 Kinder kämpften in drei Disziplinen um den Sieg in ihrer Altersklasse: Beim Einbeinstand galt es, zum Erreichen der Höchstpunktzahl mindestens eine Minute lang in einem Gymnastikreifen auf einem Bein zu stehen. Beim Zielwerfen mussten sechs Bälle in drei Reifen geworfen werden, die in einem bestimmten Abstand voneinander hintereinander auf den Boden lagen. Beim Linienlauf schließlich mussten die Kinder und Jugendlichen in 30 Sekunden möglichst oft zwischen zwei Linien hin- und herrennen.

Auf den Sportplätzen und in den Hallen präsentieren zahlreiche Sportvereine ihre Arbeit. So konnten die kleinen Besucher etwa am Freiwurfwettbewerb des Basketballclubs Köln 99ers teilnehmen, im Boxring der S.C. Colonia 06 ein Training absolvieren oder die Grundlagen des Fechtens erlernen. Auch das Abenteuer- und Erlebnisturnen, das Trampolin-Springen oder die Spiele des Handballkreises Köln / Rheinberg lockten viele Kinder an. „Wir rechnen mit bis zu 1500 Besuchern“, schätzte Dr. Jürgen Lahrs. An der Durchführung der „Kölner Kinder- und Jugendolympiade“, die seit 1972 alle vier Jahre stattfindet, sind unter anderem die Sportjugend Köln sowie das Sport- und das Schulamt der Stadt beteiligt.



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