Innenstadt -
Eine „abermalige, willkürliche Kontrolloffensive der Polizei rund um den Unicampus“ hätte das Fass zum Überlaufen gebracht, teilte ein Sprecher des Studierendenausschusses mit. Die Kontrollen seien „der letzte Punkt in einer langen Reihe von Gründen“, der Initiative den Rücken zu kehren. Der selbst ernannte „Expertenkreis Velo 2010“ ist ein Zusammenschluss von Polizei, Stadt Köln, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und anderen Institutionen, um das Radfahren in der Stadt sicherer zu machen. Andreas Hoogen, „Velo“-Koordinator im Asta, kritisierte, dass die baulichen Mängel der Radwege rund um die Uni nicht beseitigt worden seien, die Polizei aber dennoch ihre Kontrollen unvermindert fortsetze. Dies sei nicht mehr verhältnismäßig. Wenn zum Beispiel tagsüber Verwarngelder für fehlende Stecklichter erhoben würden oder die Polizei an Stellen kontrolliere, die nicht als Unfallschwerpunkte gelten, empfänden die Radfahrer dies „fast ausnahmslos als Abzocke“. Die Polizei äußerte sich am Sonntag nicht zum Austritt des Asta. (ts)